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Bei Einbruch der Nacht kommt ein Reiter in die kleine
Western-Stadt Daugherty. Außer dem gerissenen
Musiker Banjo kennt ihn dort keiner. Niemand weiß,
was er vorhat. Nur eines wird schnell klar: der
geheimnisvolle Sabata ist ein hervorragender Schütze.
Zur Zeit seiner Ankunft ist die Bank von Daugherty
überfallen worden. Die Banditen erbeuten 100.000
Dollar in Gold, die die US-Army dort in einem Tresor
deponiert hat. Sabata jagt ihnen die Beute wieder
ab und kassiert dafür 5.000 Dollar Belohnung.
Die heimlichen Drahtzieher des Banküberfalls
sind der verschlagene Landbesitzer Stengel, Richter
O?Hara und Fergusson, dem der Saloon des Ortes gehört.
Als Sabata davon Wind bekommt, verlangt er von Stengel
10.000 Dollar Schweigegeld. Anstatt zu zahlen, setzt
Stengel immer neue Killer auf ihn an. Sabata zeigt
sich denen jedoch durchaus gewachsen ...
"Sabata", einer der erfolgreichsten "Spaghetti-Western",
wartet mit viel Action, Pulverdampf und deftigen
Scherzen auf. Sein Star ist Lee van Cleef, der im
Western-Genre berühmt wurde. Markenzeichen
des amerikanischen Schauspielers holländischer
Abstammung mit der markanten Adlernase war der schwarze
Hut. Lange Zeit auf die Rolle des Finsterlings festgelegt,
avancierte er in "Sabata" zu einer Art
James Bond des Wilden Westens.
Regisseur Frank Kramer heißt eigentlich Gianfranco
Parolini und wurde vor allem bekannt als Inszenator
von "Sandalen-Filmen". Die Annahme von
englischen Pseudonymen war in den Sechzigerjahren
üblich, um das ausländische Publikum über
die Herkunft der Filme zu täuschen.
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