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Zehn Jahre ist es her, seit Benedikt Stirner sein
Zuhause in einem Bergdorf in Bayern verlassen hat.
Damals war sein jüngster Bruder bei einer gemeinsamen
Klettertour abgestürzt und ums Leben gekommen:
ein tragischer Unfall, für den der Vater Benedikt
verantwortlich macht. Nun kehrt der verstoßene
Sohn auf Bitten der Mutter nach Hause zurück
- der Vater liegt im Sterben und Benedikt soll sich
mit ihm versöhnen. Doch der strenge Familienpatriarch
reagiert abweisend auf den überraschenden Besuch.
Er kann ihm den Tod des Jüngsten noch immer
nicht verzeihen. Auch Benedikts zweiter Bruder,
Anton, ist alles andere als erfreut über das
plötzliche Auftauchen des Ältesten.
Anton, der sich vom Vater immer zurückgesetzt
fühlte, hat aus dem elterlichen Hof inzwischen
einen florierenden Betrieb gemacht, die Anerkennung
des Vaters konnte er dennoch nicht erringen. Zudem
ist Anton mittlerweile mit Benedikts großer
Liebe Johanna verlobt. Die beiden wollen bald heiraten
- doch nun fürchtet Anton, dass sein Bruder
ihm nicht nur die Gunst des Vaters abspenstig machen,
sondern auch Johanna wegnehmen könnte. Tatsächlich
dauert es nicht lange, bis die alte Liebe zwischen
Benedikt und Johanna erneut aufflammt. Dadurch zieht
Benedikt sich Antons offenen Hass zu. Er ahnt nicht,
dass Anton als Einziger aufklären könnte,
dass Benedikt in Wahrheit keine Schuld am Unfalltod
des jüngsten Bruders trägt. Aufgewühlt
von der erhofften Aussöhnung mit dem Vater,
der Rivalität mit dem Bruder und den wiedererwachten
Gefühlen für Johanna, beschließt
Benedikt abzureisen, um nicht erneut Unheil anzurichten.
Blind vor Eifersucht sinnt Anton derweil auf Rache.
Am Tag von Benedikts Abreise droht der Streit zu
eskalieren.
Mit "Die Versöhnung" hat Erfolgsregisseur
Olaf Kreinsen ein bewegendes Familiendrama inszeniert.
Vor der eindrucksvollen Kulisse des bayerischen
Stubaitals erzählt der Film eine Geschichte
von Schuld und Vergebung, von Liebe, Leidenschaft
und Hass. In den Hauptrollen sind Markus Böker,
Sebastian Bezzel und Victoria Mayer zu sehen. In
weiteren Rollen überzeugen Kurt Weinzierl und
Gertrud Roll.
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