Das Bernstein-Amulett

Zweiteiliger Spielfilm, Deutschland 2004
Regie Gabi Kubach
Drehbuch Sue und Wilfried Schwerin von Krosigk, nach dem gleichnamigen Roman von Peter Prange
Musik Rainer Oleak
Kamera Thomas Etzold
Darsteller Barbara von Ganski - Muriel Baumeister
Elisabeth Markwitz - Nadeshda Brennicke
Alexander Reichenbach - Michael von Au
Michael Belajew - Merab Ninidze
Gunhild Reichenbach - Nadja Tiller
Albin von Ganski - Jürgen Hentsch
Henriette von Ganski - Ursela Monn
Broszigk - Jaecki Schwarz
Martchen - Anne-Kathrin Gummich
Konstantin Reichenbach - Walter Giller
Dr. Karl-Heinz Luschnat - Pierre Besson
u. a.

Teil 1
Comtesse Barbara von Ganski heiratet im Sommer 1944 ihre große Liebe Alexander Reichenbach. Als Pfand seiner Liebe schenkt er ihr ein Bernstein-Amulett. Nach dem Krieg gerät Alexander in russische Kriegsgefangenschaft. Barbara lässt sich auf eine leidenschaftliche, folgenreiche Beziehung mit dem russischen Offizier Belajew ein. Trotzdem hofft sie auf die Rückkehr ihres Mannes ...

Mit dem aufwändigen Zweiteiler "Das Bernstein-Amulett" nach dem Bestseller von Peter Prange hat Gabi Kubach eine dramatische Familiensaga inszeniert. Mit viel Gespür für emotionale Zwischentöne erzählt der erste Teil eine packende Geschichte um Liebe, Vertrauen, Loyalität und Ehre. In den Hauptrollen überzeugen Muriel Baumeister als sensible, selbstbewusste Comtesse, Michael von Au als ihr charmanter Ehemann und Nadeshda Brennicke als ihre verbitterte Stiefschwester auf der Suche nach Anerkennung.

Teil 2
Der Mann, den Barbara überglücklich in die Arme schließen will, ist nicht ihr Ehemann Alexander, sondern ein entlassener Kriegsgefangener. Von ihm erfährt sie, dass Alexander lebt und in einem Kriegsgefangenenlager auf seine baldige Heimkehr hofft. Trotz ihrer starken Gefühle für den fürsorglichen russischen Offizier Belajew bleibt sie auf dem elterlichen Gut zurück, um auf Alexander zu warten. Was Belajew nicht ahnt: Barbara erwartet ein Kind von ihm. Als die russischen Besatzer den Osten Deutschlands nach ihren sozialistischen Idealen umstrukturieren, sind davon auch Barbara und ihre Schwiegermutter Gunhild betroffen.

Barbaras gekränkte und einsame Stiefschwester Elisabeth, die im sozialistischen Gleichheitsgedanken ihr Lebensideal findet, sorgt dafür, dass die beiden Frauen das Schlossgut räumen müssen - Schloss Hagenow geht in "Volksbesitz" über und wird unter Elisabeths Leitung später zu einem Kinderheim umfunktioniert. Als Alexander endlich aus der Gefangenschaft zurückkehrt, möchte er von den Nöten und Wirrungen während der Zeit seiner Abwesenheit nichts wissen. So akzeptiert er den kleinen Sohn Konstantin ohne weitere Fragen. Nach einer letzten Aussprache zwischen Barbara und Belajew, der sie mehrfach aufsucht, entscheidet sich Barbara schließlich dafür, mit Alexander einen Neuanfang zu wagen. Es gelingt dem Paar, sich unter dem neuen kommunistischen Regime einzurichten. Barbara und Alexander bekommen zwei weitere Kinder, und Alexander erhält mit Elisabeths Hilfe endlich wieder eine angesehene Stelle als Physiker in der Forschung. Aber der nächste Schicksalsschlag lässt nicht lange auf sich warten: Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wird Alexander als Westspion verurteilt. Erst fünf Jahre später, 1961, gelingt es Barbara, ihn zu besuchen. Geschockt vom schlechten Zustand ihres Mannes, bittet sie Belajew um Hilfe. Er fordert ein Pfand: ihr Bernstein-Amulett ...

Der zweite Teil des "Bernstein-Amuletts" schreibt die dramatische Saga der Familie Reichenbach fort. In den Hauptrollen beeindrucken Muriel Baumeister, Michael von Au und Nadeshda Brennicke.
   

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