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Freudig grüßt Franziska Naumann im Aufzug
ihren vermeintlich neuen Nachbarn Dr. Gottfried
Naumann. Sie wundert sich sehr, als er in dieselbe
Wohnung einziehen möchte, in die gerade die
Möbelpacker ihre Möbel tragen. Auch Gottfried
ist verwundert - hat Franziska doch nicht nur denselben
Namen wie er, sondern anscheinend auch dieselbe
Wohnung angemietet. Ohne sich abzusprechen, hat
das zerstrittene Maklerpaar Beate und Werner Wüstholtz
die Wohnung doppelt vermietet. Es gibt nur eine
Lösung: Bis zur Klärung der Verhältnisse
muss das ungleiche Paar gemeinsam in der Wohnung
leben. Der Kampf entbrennt.
Franziska holt sich juristischen Rat. Ihre Anwältin
rät von einem Prozess ab, die Psychologin mit
eigener Radiosendung solle lieber ihre Fähigkeit
einsetzen und Gottfried aus der Wohnung herausekeln.
Zuerst versucht sie Gottfried zu überzeugen,
dass er sich die Wohnung gar nicht leisten kann.
Zwar ist Gottfried Oberarzt, aber er hat sich erst
kürzlich von seiner Frau Ulla getrennt. Der
Kredit für ihren Neubau ist noch lange nicht
abbezahlt. Seine Kinder Anna und Simon sind noch
im Studium und die Mietwohnung ist nicht gerade
billig. Doch Gottfried bleibt in der Wohnung. Zum
Ärger von Franziska, denn er ist der Typ Mann,
der Lernschwestern abends zu sich bzw. in Franziskas
Wohnung einlädt und dafür seine Frau verlassen
hat. So denkt Franziska.
Bis sie erfährt, dass alles viel komplizierter
ist. Seine Frau hat ihn mit Dr. Roth betrogen, dem
Mann mit dem Gottfried um die Chefarztstelle konkurriert.
Auch Gottfried wird mit Franziska zunächst
nicht so richtig warm. Eine starke Frau, die sich
aufopfernd um ihre Mutter Martha kümmert und
keinen Mann hat. Doch solange keiner auf die Wohnung
verzichtet, müssen beide wohl oder übel
versuchen miteinander auszukommen. Nicht zuletzt
durch Gottfrieds Kinder, die zum Leidwesen von Franziska
auch noch in die Wohnung einziehen, lernen beide
sich immer besser kennen und schätzen. Doch
noch immer versuchen sie den jeweiligen anderen
zum Auszug zu bewegen. Aber wollen sie das wirklich?
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