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Der erfahrene Pariser Kriminalkommissar Joss hat
den Auftrag, einen millionenschweren Juwelentransport
zu sichern. Aber trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen
geht der Transport einer Gangsterbande in die Falle.
Zwei Polizisten werden bei dem spektakulären
Überfall getötet.
Joss und seine Kollegen sehen sich schweren Vorwürfen
ihres vornehmen Auftraggebers ausgesetzt. Zur gleichen
Zeit beginnt in der Pariser Unterwelt eine brutale
Mordserie. Sämtliche Opfer hatten eines gemeinsam:
Sie waren alle an dem Juwelenraub beteiligt. Als
auch Joss` alter Freund und Kollege Gouvion erschossen
in seiner Wohnung aufgefunden wird, stellt sich
für Joss die Frage, ob Gouvion, zeitlebens
ein absolut integerer Polizist, ebenfalls in das
Verbrechen involviert war.
Joss übernimmt die Ermittlungen und kommt schon
bald dahinter, dass Gouvion ein Doppelleben führte.
Er war Spieler und Frauenheld - und er hatte eine
Affäre mit Nathalie, der Schwester eines der
ermordeten Ganoven. Mit Nathalies Hilfe kommt Joss
schließlich dem skrupellosen Gangster Quinquin
auf die Spur. Er war der Kopf der Juwelenräuber,
der die Beute aber für sich alleine haben wollte.
Nun soll Nathalie ihn in eine Falle locken. Sie
erzählt ihm von einem überaus lukrativen
Eisenbahnüberfall, der sich ohne große
Probleme durchführen ließe. Quinquin
schluckt den Köder, ermordet jedoch die Mitwisserin
Nathalie. Mit eiskalter Präzision und gnadenloser
Brutalität zieht er den Überfall durch.
Mit "Der Bulle" hat der französische
Altmeister Georges Lautner einen fesselnden Gangsterfilm
inszeniert. Wegen seiner für damalige Verhältnisse
spektakulären Actionszenen gilt der Film als
wegweisend für das französische Actionkino
der späten Sechziger- und Siebzigerjahre.
Jean Gabin ist als knallharter Polizist, der auch
vor fragwürdigen Ermittlungsmethoden nicht
zurückschreckt, die Idealbesetzung. 100 Jahre
wäre dieser Star des französischen Kinos
am 17. Mai 2004 geworden.
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