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Versailles um 1780: Der junge Landedelmann Grégoire
Ponceludon de Malavoy, Besitzer eines halb verfallenen
Schlosses und einiger Ländereien inmitten eines
von Moskitos verseuchten Sumpfgebietes, in dem seine
Bauern an Fieber sterben, kommt an den Hof von König
Ludwig XVI. Er will Geld für die Trockenlegung
des Landes erbitten. Doch das Gebiet, das er betritt,
ist noch verseuchter als seine Ländereien,
die Höflinge, die den König umgeben, giftiger
als Schlangen. Der Arzt Marquis de Bellegarde nimmt
sich des Neulings an, um ihn in die Finessen des
Hofes einzuweihen, an dem "die Laster ohne
Folgen, aber die Lächerlichkeit tödlich
ist", an dem ein Bonmot das Leben retten kann,
eine wichtige Idee aber nichts gilt.
Mit "Ridicule - Von der Lächerlichkeit
des Scheins" zeigt das MDR FERNSEHEN Patrice
Lecontes "vielschichtig abwechslungsreichen
Kostümfilm, der treffsicher die Dekadenz einer
Epoche geißelt, aber auch auf moderne Machtspiele
'anwendbar' ist" (Filmjahrbuch 1998). In der
Rolle der ebenso schönen wie mächtigen
und intriganten Madame de Blayac zeigt Fanny Ardant
eine wunderbar ausgewogene Leistung zwischen blankem
Zynismus und Verletzlichkeit.
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