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Nogara ist ein fiktiver spanischer Staat um 1600.
Die Nachricht vom Tod ihres Onkels Philipp IV. erreicht
die Cousinen Isabella und Malva mitten im Festtrubel.
Eine von ihnen soll seine Nachfolgerin werden, doch
noch haben sie es nicht schwarz auf weiß,
für welche sich der König entschieden
hat. General Savedra ist mit dem Testament auf dem
Weg zu ihnen. Da die machthungrige, eiskalte Malva
nicht ohne Grund befürchtet, dass die Entscheidung
zu Gunsten der sanftmütigen, klugen Isabella
gefallen ist, will sie den General mit dem Testament
abfangen und es mit einem gefälschten ersetzen.
Graf Garcia de Higuera, der Kommandant der königlichen
Wache, will ihr aus sehr eigennützigen Gründen
dabei helfen. Doch natürlich wollen sie sich
nicht selbst in Gefahr bringen, sondern heuern dafür
Maciste an, dem sie einreden, dass das Land in Gefahr
sei. Natürlich ahnt Isabella, was ihre Cousine
im Schilde führt. Leider kann sie nicht auf
ihren treuen Freund Ramon, einen sensiblen Dichter,
der nach Paris reisen muss, bauen. Er gibt ihr den
guten Rat, Zorro um Unterstützung zu bitten.
Aber neben Maciste und Zorro ist noch ein Dritter
hinter dem Testament her - der Bandit Rabek, der
das wertvolle Dokument schlicht zu Gold machen will.
Er ist es mit seiner Bande auch, der die Truppe
von General Savedra überfällt und tötet.
Doch kurze Zeit später kann Maciste das Testament
an sich bringen, aber Zorro ist ihm auf den Fersen
und das kostbare Stück wechselt mehrfach zwischen
den beiden. Doch als Garcia Maciste töten will,
rettet ihn Zorro. Maciste weiß nun, dass er
auf der falschen Seite gekämpft hat und gibt
Malva ein angebliches Testament, das jedoch nur
den Namen "Zorro" enthält. Wutentbrannt
geht die bösartige Cousine zum Angriff über.
Unter dem Vorwand, dass Isabella das Testament vernichtet
hat, lässt sie sie wegen "Verschwörung
gegen die Staatsgewalt" verhaften und in den
Kerker werfen. Nun ist der Weg frei zur Krönungszeremonie,
die Malva mit höchster Eile anstrebt. Doch
Don Alvarez, der die Regierungsgeschäfte in
Vertretung des Königs betreibt, weigert sich,
Malva zu krönen.
Nun ist Don Manuel an der Reihe. Doch Maciste kann
sich und Isabella in der Zwischenzeit aus dem Kerker
befreien. Gemeinsam stürmen sie den Saal und
verhindern im letzten Moment die Krönung. Ein
Happy End, bei dem nur noch Zorros Identität
zu klären bleibt ...
Ein perfekt und aufwendig inszenierter historischer
Abenteuerfilm um Macht und Intrigen, Liebe und Treue.
Neben dem muskelstarken Alan Steel als Maciste brilliert
Pierre Brice alias Zorro als kühner Kavalier
mit der schwarzen Maske. Eine ideale Rolle für
den attraktiven Schauspieler. Unter dem bürgerlichen
Namen Pierre Louis le Bris als Sohn eines Marineoffiziers
in Brest geboren, begann er Anfang der 1950er-Jahre
seine Laufbahn als Fotomodell und Tänzer. 1954
bekam er über Cathérine Deneuve seine
erste Filmrolle in einem französischen Krimi.
Fortan spielte er kleinere Rollen in Gesellschaftsdramen,
Abenteuerfilmen und Krimis. 1962 kam dann für
ihn mit der Rolle des "Winnetou" in "Der
Schatz am Silbersee" der große Durchbruch.
Er verkörperte den makellosen, dennoch menschlichen
Häuptling der Apachen so überzeugend,
dass der Film zum erfolgreichsten Kassenhit des
Jahres wurde. Es folgten 1963 "Old Shatterhand"
und "Winnetou I". Bis 1968 stand Brice
für insgesamt elf Winnetou-Folgen vor der Kamera.
Er wurde zum Idol mehrerer Zuschauergenerationen
mit dem Nachteil, dass er den Schatten des Apachenhäuptlings
nie wieder los wurde. Nach dem Ende der Karl-May-Filme
wurde es still um ihn. Er spielte Theater und bewies
sein Talent auch als Charakterdarsteller 1974 in
"Die Puppe des Gangsters" neben Sophia
Loren und Marcello Mastroianni.
Mitte der 1970er-Jahre war er wieder als Winnetou
bei den Karl-May-Festspielen angesagt. Mit 62 Jahren
legte er schließlich sein Indianerkostüm
endgültig ab, dem Fernsehfilm blieb er aber
bis heute treu. Der bekennende französische
Patriot wurde für seine Verdienste um die deutsch-französische
Freundschaft 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz 1.
Klasse und 2007 mit dem Titel "Ritter der Ehrenlegion"
ausgezeichnet.
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