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In Pompeji mehren sich die grausamen Überfälle
auf Häuser der vornehmen Bürger der Stadt.
Die Anwesen werden geplündert und in Brand
gesteckt, ihre Bewohner niedergemetzelt. Die Christen
der Stadt werden beschuldigt, hinter diesen brutalen
Überfällen zu stecken. Auch die Familie
des Centurio Glauco Leto, der mit seinen Freunden
Caio, Marco und dem Besitzer einer Taverne in Pompeji
nach einem siegreichen Feldzug in seine Heimatstadt
zurückkehrt, wurde überfallen und ausgelöscht.
Beim Ädil Ascanio, dem Oberhaupt Pompejis,
dessen Tochter Elena er beim Einzug in die Stadt
das Leben gerettet hat, setzt er sich für eine
schnelle Aufklärung der Überfälle
ein. Noch glaubt Glauco an die Mär von der
Schuld der Christen, doch als der Dieb Antonio bei
einem Prätorianer Diebesgut aus dem Hause Leto
findet und sein Freund Marco im Tempel der Isis
getötet aufgefunden wird, mehren sich seine
Zweifel. In der Zwischenzeit hat der Prätorianer
Galleno, der sich durch besondere Grausamkeit bei
der Christenverfolgung auszeichnet, die Christen
bei einer heimlichen Zusammenkunft überfallen
und in die Folterkeller sperren lassen. Elena, in
die sich Glauco verliebt hat, ist auch eine heimliche
Christin. Sie kann Glauco endgültig von der
Unschuld der Gläubigen überzeugen. Als
sich Glauco auf den Weg nach Herculaneum macht,
um bei Elenas Vater Ascanio Fürsprache für
die Christen einzulegen, wird er unterwegs hinterhältig
vom Priester der Isis und Galleno angegriffen, doch
mit letzter Kraft schafft er es zu Ascanio. Er erklärt
ihm, dass der Priester der Isis der Anführer
der Mörderbande sei.
Während Glauco nach Pompeji zurückreitet,
enthüllt Julia Lavinia ihrem Ehemann Ascanio
ihr wahres Gesicht: Sie ist die Anführerin
der Mörder, weil sie einst Rache geschworen
hat für die Ermordung ihrer ägyptischen
Vorfahren, und Ascanio benutzte sie nur als Instrument
dazu. Sie erdolcht Ascanio, um Glauco anschließend
in der Öffentlichkeit des Mordes an ihrem Mann
zu beschuldigen. Als Elena Glauco verteidigt, wird
auch sie als Christin überführt. Fast
scheint es, als seien Julia und der Priester der
Isis am Ziel ihres Rachefeldzugs angekommen: Elena
und die anderen Christen sollen in der Arena den
Löwen zum Fraß vorgeworfen werden, Glauco
sitzt im Kerker. Doch es wird alles anders kommen,
nicht zuletzt auch deshalb, weil es im Vesuv brodelt.
Regisseur Mario Bonnard hat Bulwer-Lyttons mehrfach
verfilmten Roman mit großem Aufwand und eindrucksvollen
Effekten inszeniert. Dramatischer Höhepunkt
ist dabei der spektakuläre Vulkanausbruch als
Abschluss des Films. Das Drehbuch schrieb Sergio
Leone, der gleichzeitig als Co-Regisseur fungierte.
Christine Kaufmann und Steve Reeves spielen das
historische Liebespaar. Reeves gehörte viele
Jahre zu den erfolgreichsten Bodybuildern. Sein
klassisch gutes Aussehen und sein muskulöser
Körperbau prädestinierten ihn geradezu
für Filme über Helden der römischen
und griechischen Mythologie, gemeinhin als "Sandalen-Filme"
bezeichnet.
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