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Frankreich, zum Ende des 18. Jahrhunderts: Der wohlhabende,
aber charakterlich eher dürftig ausgefallene
Don Luis zieht mit seiner Frau Maria nach Versailles,
wo sich seine unglückliche Gattin in ein Abenteuer
mit einem jungen Liebhaber stürzt, das nicht
ohne Folgen bleibt: Maria wird schwanger. Don Luis
tötet seinen Nebenbuhler und gibt das Baby
in ein Kloster. Dort wächst der Junge unter
den Fittichen von Vater Xavier auf, der ihn "Anthony
Adverse" tauft - wobei Adverse für Widrigkeiten
steht, mit denen Anthony, nach Überzeugung
des Priesters, sein ganzes Leben zu kämpfen
haben wird. Und Recht hat er: Als der junge Mann
sich unsterblich in die Opernsängerin Angela
verliebt, wird sie ihm durch eine unglückliche
Konstellation von Missgeschicken immer wieder entzogen.
Ähnlich sieht es mit seinem Glück in finanziellen
Angelegenheiten aus: Als Anthony eine große
Schuld eintreiben will, die ihn finanziell absichern
würde, verschlägt ihn das Schicksal nach
Afrika, wo er gegen seinen Willen zum Sklavenhandel
gezwungen wird. Als er endlich nach vielen Irrwegen
Angela wieder gegenüber steht, scheint sie
für ihn endgültig unerreichbar: Sie ist
jetzt die Geliebte des mächtigen Feldherrn
Napoleon Bonaparte ...
"Ein rastloses Leben" ist die opulent
in Szene gesetzte Leinwandadaption des 1.200 Seiten
starken Bestsellers "Anthony Adverse"
von Hervey Allen. Unter der Regie des renommierten
Regisseurs Mervyn LeRoy machten Schauspieler wie
Fredric March, Claude Rains und Olivia de Havilland
den Film zu einem der Favoriten der Academy Award-Verleihungen
von 1937. Der prächtig ausgestattete Kostümfilm
galt damals mit einem Budget von zwei Millionen
US-Dollar als teuerste Filmproduktion aller Zeiten.
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