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Amerika wird vom Bürgerkrieg erschüttert.
In einem kleinen Ort in Massachusetts muss Mrs.
March, wie viele Frauen in Neuengland, ohne ihren
Mann auskommen, seit der in den Krieg gezogen ist.
Und so zieht "Marmee" March ihre vier
heranwachsenden Töchter allein auf. Das ist
nicht immer leicht, doch die Mädchen machen
ihr viel Freude.
Meg arbeitet bereits, und auch Jo verdient sich
ab und zu ein paar Dollar bei einer reichen Tante.
Beths Liebe gilt einzig und allein dem Klavierspiel,
und die spitzbübische Amy geht noch zur Schule.
Die lebhafteste der vier Schwestern ist Jo. Sie
weiß bereits, was sie einmal werden will:
eine berühmte Schriftstellerin. Deshalb gibt
sie auch Laurie einen Korb, als der ihr einen Antrag
macht. Jo will, im Gegensatz zu ihrer Schwester
Meg, nicht heiraten, sie will nach New York. Doch
noch ist Krieg.
Dies ist die dritte Version von Louisa May Alcotts
(1832-1888) beliebtem Roman um Liebe und Leid einer
Familie vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkrieges
- eine Art Nordstaaten-Version von Margaret Mitchells
"Vom Winde verweht". Mit dem Titel "Vier
Schwestern" verfilmte George Cukor 1933 überaus
erfolgreich den Alcott-Roman.
Die Jo wurde damals von Katherine Hepburn gespielt.
Auch Mervyn LeRoys Version von 1949 ist nicht die
letzte. 1994 brachte Gillian Armstrong mit "Betty
und ihre Schwestern" eine weitere auf die Leinwand.
Jo wird darin von Winona Ryder gespielt. In "Kleine
tapfere Jo" spielt June Allyson diese Rolle.
Doch die Kritiker beschäftigten sich damals
weniger mit ihr, als weit mehr mit der Amy-Darstellerin
Elizabeth Taylor (mit blonder Perücke). Erstmals
stellte sie ihr beträchtliches Talent für
scharfzüngige Dialoge unter Beweis. "Kleine
tapfere Jo" erhielt einen Oscar für die
Ausstattung und eine Nominierung für die Fotografie.
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