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Der Bauarbeiter John Allen sitzt auf dem elektrischen
Stuhl. In den letzten zwei Sekunden seines Lebens
sieht er die ganze Tragödie an sich vorüberziehen,
die ihm das Todesurteil einbrachte. Er war ein Einzelgänger
und machte sich wenig aus Geselligkeiten. Sein lebensfroher
Kollege Bud und dessen Verlobte Annie haben für
John ein Mädchen zum gemeinsamen Ausgehen gefunden,
doch er ergreift vor ihr die Flucht. Dabei gerät
er in einen Tanzclub und lernt die selbstbewusste
Shirley kennen, die dort als "Taxi-Girl"
arbeitet. John ist von ihrem zielstrebigen Auftreten
beeindruckt. Er hält sie für rechtschaffen
und klug. Spontan verprügelt er einen von Shirleys
aufdringlichen Tanzpartnern. Er verliebt sich in
sie. Bud ist jedoch über Shirley entsetzt.
Er hält sie für eine berechnende Lügnerin.
Sein Verdacht bestätigt sich, als es Shirley
gelingt, den volltrunkenen John in einer Nacht-und-Nebel-Aktion
zu heiraten. John hält dennoch zu ihr.
Als er mit Bud auf der Hochhaus-Baustelle erneut
wegen Shirley in Streit gerät, stürzt
Bud in die Tiefe. John plagen nach dem tödlichen
Sturz seines Freundes Schuldgefühle und Ängste.
Er ist nicht mehr fähig zu arbeiten. Shirley
zeigt ihm daraufhin ihre ganze Verachtung. Gegen
seinen Willen fängt sie wieder an, im Tanzclub
zu arbeiten. John merkt bald, dass sie sich weiterhin
von ihrem Chef, dem Tanzclub-Besitzer Tony, aushalten
lässt. Er fühlt sich tief verletzt, weil
er ihr "schmutziges Geld" annehmen muss,
um die Mietschulden bezahlen zu können. Als
Shirley ihm ankündigt, dass sie auch Annie
zur Arbeit als Taxi-Girl überreden will, verliert
er die Nerven und nimmt blutige Rache.
Edward G. Robinson brilliert in der Rolle eines
rechtschaffenen Kleinbürgers, der an seiner
Gutgläubigkeit und seinem Ehrgefühl zerbricht
und zum Mörder wird. Unter Mervyn LeRoys straffer
und konsequenter Regie entstand ein fesselndes Kriminal-Melodram.
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