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Der junge Hero, Sohn einer wohlhabenden Familie
im antiken Rom, verliebt sich in die schöne
Kurtisane Philia. Doch Lycus, der Besitzer des Etablissements,
in dem Philia arbeitet, hat die schöne junge
Sklavin bereits an den glorreichen Feldherrn Gloriosus
verkauft. Hero ist todunglücklich. Der listige
Haussklave Pseudolus wittert seine Chance. Unter
der Bedingung, dass Hero ihm die Freiheit schenkt,
will Pseudolus Philia entführen.
Doch der Plan misslingt. Als Gloriosus mit seinen
Soldaten anrückt, um seine Braut abzuholen,
ersinnt Pseudolus geschwind einen neuen Plan. Er
erklärt dem eitlen Feldherrn, seine Braut sei
vor Aufregung gestorben und inszeniert eine Trauerfeier.
Doch Gloriosus erkennt, dass er hinters Licht geführt
werden sollte und will alles niederbrennen. Im letzten
Moment kehrt Erronius von einer langen Reise zurück.
Er war auf der Suche nach seinen beiden Kindern,
die vor 20 Jahren von Piraten entführt worden
waren. Jetzt erkennt er in Gloriosus und Philia
den verlorenen Sohn und die verlorene Tochter. Die
beiden können nun nicht mehr heiraten, sie
sind Geschwister. Und Hero ist glücklich.
Richard Lesters turbulente Komödie parodiert
das "Sandalenfilm"-Genre mit einer Fülle
von Gags frei nach einem Broadway-Musical (das seinerseits
auf den Komödien des römischen Dichters
Plautus (250-184 v. Chr.) beruhte). Die Darsteller
- Buster Keaton, Zero Mostel, Jack Gilford, Phil
Silvers, Michael Crawford - sind durchweg umwerfend.
Für die Stummfilm-Legende Buster Keaton war
es der letzte Leinwandauftritt. Er starb am 1.2.1966
an Krebs.
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