Toll trieben es die alten Römer

Spielfilm aus den USA und der Schweiz von 1965
Regie Richard Lester
Drehbuch Melvin Frank und Michael Pertwee, nach einer Komödie von Burt Shevelove und Larry Gelbart
Musik Stephen Sondheim
Kamera Nicolas Roeg
Darsteller Erronius - Buster Keaton
Pseudolus - Zero Mostel
Lycus - Phil Silvers
Hero - Michael Crawford
Hysterium - Jack Gilford
Philia - Annette Andre
Domina - Patricia Jessel
Senex - Michael Hordern
Miles - Leon Greene
Gloriosus - Roy Kinnear
und andere

Der junge Hero, Sohn einer wohlhabenden Familie im antiken Rom, verliebt sich in die schöne Kurtisane Philia. Doch Lycus, der Besitzer des Etablissements, in dem Philia arbeitet, hat die schöne junge Sklavin bereits an den glorreichen Feldherrn Gloriosus verkauft. Hero ist todunglücklich. Der listige Haussklave Pseudolus wittert seine Chance. Unter der Bedingung, dass Hero ihm die Freiheit schenkt, will Pseudolus Philia entführen.

Doch der Plan misslingt. Als Gloriosus mit seinen Soldaten anrückt, um seine Braut abzuholen, ersinnt Pseudolus geschwind einen neuen Plan. Er erklärt dem eitlen Feldherrn, seine Braut sei vor Aufregung gestorben und inszeniert eine Trauerfeier. Doch Gloriosus erkennt, dass er hinters Licht geführt werden sollte und will alles niederbrennen. Im letzten Moment kehrt Erronius von einer langen Reise zurück. Er war auf der Suche nach seinen beiden Kindern, die vor 20 Jahren von Piraten entführt worden waren. Jetzt erkennt er in Gloriosus und Philia den verlorenen Sohn und die verlorene Tochter. Die beiden können nun nicht mehr heiraten, sie sind Geschwister. Und Hero ist glücklich.

Richard Lesters turbulente Komödie parodiert das "Sandalenfilm"-Genre mit einer Fülle von Gags frei nach einem Broadway-Musical (das seinerseits auf den Komödien des römischen Dichters Plautus (250-184 v. Chr.) beruhte). Die Darsteller - Buster Keaton, Zero Mostel, Jack Gilford, Phil Silvers, Michael Crawford - sind durchweg umwerfend. Für die Stummfilm-Legende Buster Keaton war es der letzte Leinwandauftritt. Er starb am 1.2.1966 an Krebs.
   

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