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Professor Haberling, seines Zeichens Hofmechanikus
in einer kleinen idyllischen Residenzstadt der Biedermeierzeit,
hat nach dem Ebenbild seiner entzückenden Tochter
Susanne eine lebensgroße Puppe konstruiert,
die singen und tanzen kann. Er verschuldet sich
dabei derart, dass er in die Fänge des neureichen
Bankiers Leopold gerät, der ein lüsternes
Auge auf Susanne geworfen hat.
Wolfgang Liebeneiner (1905-1987), lange Zeit einer
der produktivsten deutschen Filmregisseure und auch
oft für Theater und Fernsehen tätig, hat
die hübsche Geschichte aus dem Geist des Biedermeiers
mit vielen beschwingten Gesangs- und Balletteinlagen
liebevoll inszeniert. Dabei konnte er sich auf ein
spielfreudiges Ensemble populärer Schauspieler
stützen, an dessen Spitze die unvergessene
Gertrud Kückelmann (1919-1979) die Zuschauer
bezaubert. Sie gehörte seit den fünfziger
Jahren zu den beliebtesten deutschen Theater- und
Filmschauspielerinnen und entfaltete besonders im
Melodram ihre große Schauspielkunst. Am 17.
Januar 1979 nahm sich die an Krebs erkrankte Schauspielerin
in ihrer Heimatstadt München, 14 Tage nach
ihrem 50. Geburtstag, das Leben.
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