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Bob Williams ist arbeitslos und versucht, das bescheidene
Unterstützungsgeld durch alle möglichen
Jobs und nicht immer ganz legal aufzubessern. Auf
jeden Fall aber soll seine Tochter Coleen bei ihrer
bevorstehenden Erstkommunion ebenso schön ausstaffiert
sein wie die anderen Mädchen, und das wird
teuer.
"Raining Stones" gewann beim Filmfestival
in Cannes den Preis der Jury. Ken Loach hat seit
den Sechzigerjahren mit Filmen über soziale
Themen viel politisches und gesellschaftliches Engagement
bewiesen.
"Verändern können wir die Welt nicht
mit unseren Filmen. Aber wenn man die Wirklichkeit
zeigt, so wie man sie sieht, ist das eine politische
Haltung, die mit dem positiven Zorn meiner Figuren
sehr viel gemeinsam hat."
Loach arbeitet eng mit dem Drehbuchautor Jim Allen
zusammen, der dort lebt, wo die Handlung dieses
Films spielt: in den Außenbezirken von Manchester.
So kennt er die Leute dort gut, ihre Lebensart und
Verhaltensweisen, vor allem auch den spezifischen
Humor des Überlebens. Wenn der Schlamassel
Schlag auf Schlag - wie "raining stones"
- auf einen niederprasseln, helfen nur Fantasie,
Erfindungsgeist und verzweifelt abenteuerlicher
Mut auch zu Aktionen ein wenig außerhalb der
Legalität.
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