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Es ist die Geschichte des zehnjährigen Alex,
eines Jungen, der die gleichen Interessen, Sehnsüchte,
Probleme und Pflichten hat wie all die anderen Jungen
in diesem Alter. Aber etwas ist besonders an ihm:
Alex hat eine blühende Phantasie. Seine Umwelt
ist nicht einfach die Realität, sondern auch
das, was er in sie hineindenkt. Sein Leben in der
Phantasiewelt bedeutet aber keine Flucht, keinen
Rückzug, dient vielmehr der Auseinandersetzung
mit seinen Problemen und ihrer Bewältigung.
Wir erleben Alex an einem Tag, der für ihn
typisch beginnt. Die Indianer und Cowboys, die er
am Abend heimlich im Fernsehen bewunderte, lassen
ihn nicht los. Sie stehen, aus dem Fernsehapparat
kommend, plötzlich im Wohnzimmer, drohend,
dass sie die ersehnte Goldmedaille im Sport stehlen
werden, von der sich Alex aber verspricht, dass
sie, wenn er gewinnt, die Eltern und Lehrer mit
seinen jüngsten Streichen aussöhnen wird.
Die Fahrt zur Schule wird ein aufregender Kampf
mit dem Bösen, ein Kampf, in dem er nicht nur
von seiner Freundin Maren, sondern vor allem vom
Helden seiner Indianerträume, dem "Roten
Milan", unterstützt wird.
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