Der lange Ritt zur Schule

DEFA-Spielfilm von 1982
Regie Rolf Losansky
Drehbuch Gisela und Günter Karau
Musik Karl-Ernst Sasse
Kamera Helmut Grewald
Darsteller Alex - Frank Träger
Maren - Iris Riffert
Direktor Duff - Klaus Piontek
Hausmeister Sander - Dieter Franke
Sportlehrer Geisel - Gojko Mitic
Gisa Schintler - Barbara Schnitzler
Bullenjack - Klaus Manchen
Der Große Gute - Rolf Hoppe
Pferdekrüger - Fritz Marquardt
und andere

Es ist die Geschichte des zehnjährigen Alex, eines Jungen, der die gleichen Interessen, Sehnsüchte, Probleme und Pflichten hat wie all die anderen Jungen in diesem Alter. Aber etwas ist besonders an ihm: Alex hat eine blühende Phantasie. Seine Umwelt ist nicht einfach die Realität, sondern auch das, was er in sie hineindenkt. Sein Leben in der Phantasiewelt bedeutet aber keine Flucht, keinen Rückzug, dient vielmehr der Auseinandersetzung mit seinen Problemen und ihrer Bewältigung.

Wir erleben Alex an einem Tag, der für ihn typisch beginnt. Die Indianer und Cowboys, die er am Abend heimlich im Fernsehen bewunderte, lassen ihn nicht los. Sie stehen, aus dem Fernsehapparat kommend, plötzlich im Wohnzimmer, drohend, dass sie die ersehnte Goldmedaille im Sport stehlen werden, von der sich Alex aber verspricht, dass sie, wenn er gewinnt, die Eltern und Lehrer mit seinen jüngsten Streichen aussöhnen wird. Die Fahrt zur Schule wird ein aufregender Kampf mit dem Bösen, ein Kampf, in dem er nicht nur von seiner Freundin Maren, sondern vor allem vom Helden seiner Indianerträume, dem "Roten Milan", unterstützt wird.
   

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