|
Moritz Zack macht in den Augen seiner Eltern und
seiner Lehrer seinem Nachnamen wenig Ehre. Er ist
nämlich gar nicht "auf zack", sondern
sehr langsam und gründlich. Das Verhalten des
Neunjährigen bringt vor allem die Familie auf
die Palme: Den Vater, der als Direktor der Sparkasse
viel zu tun hat und sich deshalb häufig Arbeit
mit nach Hause bringt; die Mutter, die neben der
Arbeit noch ein Fernstudium absolviert und die drei
Schwestern.
In der Schule, vor allem in Mathe, hinkt Moritz
immer hinterher und prompt bringt er nur schlechte
Noten heim. Das trägt nicht gerade zur Harmonie
in der Familie bei. Eines Tages hat Moritz die Nase
voll und haut von zu Hause ab. Er versteckt sich
in einer Litfaßsäule, die ihm zur Wohnung
und ein Reich der Phantasie wird. Dort nämlich
lernt er eine geschiedene Katze kennen, die gern
Bier trinkt und mit ihm über das Leben sinniert.
Und er lernt Kitty, ein Mädchen vom Zirkus
kennen sowie einen Straßenfeger. Der wird
sein Freund, denn er versteht Moritz´ Probleme,
ist liebevoll zu ihm und macht ihm aber auch klar,
dass es keine Lösung seines Problems ist, sich
zu verstecken. Moritz kehrt schließlich zu
seiner Familie zurück.
|