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Der erfolgreiche Romanautor Lewis Fielding steckt
tief in einer Krise: Mit dem Schreiben will es zurzeit
überhaupt nicht klappen, die Ehe mit seiner
Frau Elizabeth ist langweilig und öde. Das
empfindet Elizabeth auch so und reist für einige
Tage nach Baden-Baden, um dort einem kleinen Wellness-Trip
zu frönen. Schnell macht sie die Bekanntschaft
des charmanten Gigolos und gelegentlichen Heroinschmugglers
Thomas. Während einer gemeinsamen Fahrstuhlfahrt
kommen sich die beiden näher - das glaubt zumindest
der eifersüchtige Lewis.
Um sich von seinem vermeintlichen Konkurrenten ein
Bild machen zu können, lädt er Thomas
kurzerhand - gegen den Willen von Elizabeth - ein,
einige Tage in seinem großzügigen Landhaus
zu verbringen. Das lässt sich der Schmarotzer
nicht zweimal sagen, muss jedoch schnell feststellen,
dass Lewis nichts anderes im Sinn hat, als ihn bei
jeder sich bietenden Gelegenheit zu demütigen.
Doch als gerissener Gigolo weiß Thomas sich
durchaus seiner Haut zu wehren - sowohl verbal als
auch praktisch. Ehe Lewis sich versieht, steht seine
Ehe auf dem Spiel.
Der Exil-Amerikaner Joseph Losey - er geriet wegen
angeblicher kommunistischer Tendenzen auf die Schwarze
Liste Hollywoods - inszenierte mit "Die romantische
Engländerin" ein ebenso amüsantes
wie dramatisches Kammerspiel. Dabei setzte er auf
innovative Schnitttechnik und seine herausragenden
Darsteller, allen voran Oscar-Preisträger Michael
Caine. Als Gigolo und Bonvivant ist der aus Bad
Ischl stammende Schauspieler Helmut Berger zu sehen;
eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert war.
Die weibliche Hauptrolle wird von der renommierten
Schauspielerin und Politikerin Glenda Jackson verkörpert,
die bis heute als einziges Mitglied des britischen
Parlaments einen Academy Award ihr eigen nennen
darf.
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