Das Zigeunerlager zieht in den Himmel

Spielfilm aus der UdSSR von 1976
Regie Emil Lotjanu
Drehbuch Emil Lotjanu
Musik Jewgeni Doga
Kamera Sergej Wronski und Wladimir Kromas
Darsteller Rada - Swetlana Toma
Sobar - Grigore Grigoriu
Siladi - Ion Sandri Schkurja
Talimon - Pawel Andrejtschenko
Bubulja - Serdshu Finiti
Alte Zigeunerin - Ljalja Tschornaja
Butscha - Borislaw Brondukow
Russalina - Nelli Wolschaninowa
und andere

"Keinen habe ich jemals geliebt, Sobar, aber dich liebe ich. Aber ich liebe auch die Freiheit, und die Freiheit liebe ich mehr als dich" - gesteht die schöne Zigeunerin Rada dem kühnen Pferdedieb Sobar. Sie will ihm nur dann gehören, wenn er ihr seine Demut beweist. In Gegenwart des Lagers soll er niederknien und ihre Hände küssen. Doch auch Sobar ist stolz, und so bahnt sich eine Tragödie an ...

1882 veröffentlichte Maxim Gorki seine Erzählung "Makar Schudra", die den Konflikt zwischen Liebe und Freiheit beschreibt, einer Freiheit, die sich nur im Tod erfüllen kann (nach Gorki). Und so ist auch der Film des moldawischen Regisseurs Emil Lotjanu eine Legende über Liebe, Freiheit und Tod - ein Film von großer Sinnlichkeit und einer faszinierenden Musikdramaturgie. Kein Melodram, wohl aber ein Film großer Emotionen und Leidenschaften.
   

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