|
"Keinen habe ich jemals geliebt, Sobar, aber
dich liebe ich. Aber ich liebe auch die Freiheit,
und die Freiheit liebe ich mehr als dich" -
gesteht die schöne Zigeunerin Rada dem kühnen
Pferdedieb Sobar. Sie will ihm nur dann gehören,
wenn er ihr seine Demut beweist. In Gegenwart des
Lagers soll er niederknien und ihre Hände küssen.
Doch auch Sobar ist stolz, und so bahnt sich eine
Tragödie an ...
1882 veröffentlichte Maxim Gorki seine Erzählung
"Makar Schudra", die den Konflikt zwischen
Liebe und Freiheit beschreibt, einer Freiheit, die
sich nur im Tod erfüllen kann (nach Gorki).
Und so ist auch der Film des moldawischen Regisseurs
Emil Lotjanu eine Legende über Liebe, Freiheit
und Tod - ein Film von großer Sinnlichkeit
und einer faszinierenden Musikdramaturgie. Kein
Melodram, wohl aber ein Film großer Emotionen
und Leidenschaften.
|