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Die Genossen Buljanoff, Iranoff und Kopalski sind
aus Moskau nach Paris gekommen, um dort Juwelen
zu verkaufen, die vor der Revolution der Großherzogin
Swana gehört haben. Sie steigen in einem Luxushotel
ab, obwohl Genosse Buljanoff gewisse Bedenken hat,
ob sich das mit sozialistischen Prinzipien verträgt.
Dort entdeckt ein Kellner, was die Beauftragten
Moskaus vorhaben und verständigt die Großherzogin,
die seit ihrer Emigration in Paris lebt. Swana erwirkt
eine einstweilige Verfügung gegen den geplanten
Verkauf.
Ihr Verehrer, Graf Leon d'Algout, bringt es seinerseits
fertig, im Namen der drei Genossen ein Telegramm
nach Moskau zu schicken, das Kommissar Razinin veranlassen
soll, Swana zur Hälfte am Erlös des Schmucks
zu beteiligen. Empört schickt Razinin daraufhin
einen Sonderbeauftragten nach Paris, um dort nach
dem Rechten zu sehen. Es ist die schöne, aber
sehr zurückhaltende Genossin Ninotschka, die
gegen kapitalistische Verlockungen völlig gefeit
scheint.
Als sie den Eiffelturm besichtigen will, lernt sie
zufällig den Grafen Leon d'Algout kennen, ohne
zu ahnen, dass er es ist, der Buljanoff, Iranoff
und Kopalski vom rechten Weg abgebracht hat. Auf
sein heftiges Flirten reagiert sie sehr gelassen:
Liebe ist in den Augen der Genossin nur ein biologischer
oder chemischer Vorgang, über den man einen
Haufen Unsinn geschrieben hat! Doch Leon gibt sich
nicht so schnell geschlagen.
"Garbo laughs" - Die Garbo lacht! Mit
diesem Slogan warb MGM für "Ninotschka",
das klassische Lustspiel von der Liebe über
alle Grenzen und Ideologien hinweg - Ernst Lubitschs
größter Erfolg. In keiner anderen Komödie
gelang es ihm auf derart geniale Weise, sanfte Ironie,
Witz und Romantik so elegant miteinander in Einklang
zu bringen. "Ninotschka" wurde 1939 für
drei Oscars nominiert: Bester Film, Bestes Drehbuch
und Greta Garbo als Beste Hauptdarstellerin, scheiterte
aber an der übermächtigen Konkurrenz anderer
Produktionen (u.a. "Vom Winde verweht").
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