Die Gerechten von Kummerow

Spielfilm aus der DDR von 1981
Regie Wolfgang Luderer
Drehbuch Konrad Reich, nach dem gleichnamigen Roman von Ehm Welk
Musik Helmut Nier
Kamera Hans-Jürgen Sasse
Darsteller Martin Grambauer - Jan Rohde
Johannes Bärensprung - Mario Herrmann
Gottlieb Grambauer - Martin Trettau
Pastor Breithaupt - Erik S. Klein
Kantor Kannegießer - Walter Jupé
Superintendant Sanftleben - Rolf Hoppe
Christian Wendland - Gerd Ehlers
Wilhelm Trebbin - Jürgen Zartmann
und andere

Krischan, der treue Dorfhirt und Freund der Kummerower Kinderschar, verprügelt Müller Düker, weil der ein Pferd zu Tode quält. Als der Müller Anklage gegen ihn erhebt, stellt sich heraus, dass Krischan keine Papiere hat. Klammheimlich schieben ihn die Dorfoberen ab - sehr zum Entsetzen der Kinder.

Nachdem die viel gelesenen Kummerow-Romane von Ehm Welk 1967 in einer Koproduktion zwischen Deutschland-Ost und Deutschland-West zu einem großen Kinoerfolg wurden, verfilmte die DEFA den Stoff 1982 noch einmal, wiederum wurde der erste Roman ("Die Heiden von Kummerow") mit Motiven aus dem zweiten "Die Gerechten von Kummerow" - versetzt.

Regisseur Wolfgang Luderer gelang damit eine heiter-nachdenkliche Inszenierung Welkscher Lebensweisheit, die zum Filmerlebnis für die ganze Familie wird. Das MDR FERNSEHEN sendet den Film anlässlich des 120. Geburtstags von Ehm Welk am 29. August 2004. Seine Romane zeichnen sich durch feinen Humor, feinsinnige Charakterzeichnung und natürliche Volksverbundenheit aus und wie Hans Mayer schreibt, gelang es ihm mit seinen Kummerow-Romanen, "ein ganzes niederdeutsches Dorf in die deutsche Literatur einzuführen". In der DDR wurden beide Titel über eine Million Mal verkauft.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved