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Krischan, der treue Dorfhirt und Freund der Kummerower
Kinderschar, verprügelt Müller Düker,
weil der ein Pferd zu Tode quält. Als der Müller
Anklage gegen ihn erhebt, stellt sich heraus, dass
Krischan keine Papiere hat. Klammheimlich schieben
ihn die Dorfoberen ab - sehr zum Entsetzen der Kinder.
Nachdem die viel gelesenen Kummerow-Romane von Ehm
Welk 1967 in einer Koproduktion zwischen Deutschland-Ost
und Deutschland-West zu einem großen Kinoerfolg
wurden, verfilmte die DEFA den Stoff 1982 noch einmal,
wiederum wurde der erste Roman ("Die Heiden
von Kummerow") mit Motiven aus dem zweiten
"Die Gerechten von Kummerow" - versetzt.
Regisseur Wolfgang Luderer gelang damit eine heiter-nachdenkliche
Inszenierung Welkscher Lebensweisheit, die zum Filmerlebnis
für die ganze Familie wird. Das MDR FERNSEHEN
sendet den Film anlässlich des 120. Geburtstags
von Ehm Welk am 29. August 2004. Seine Romane zeichnen
sich durch feinen Humor, feinsinnige Charakterzeichnung
und natürliche Volksverbundenheit aus und wie
Hans Mayer schreibt, gelang es ihm mit seinen Kummerow-Romanen,
"ein ganzes niederdeutsches Dorf in die deutsche
Literatur einzuführen". In der DDR wurden
beide Titel über eine Million Mal verkauft.
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