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Jeanie und ihre Freundinnen Madge, Deirdre und Annie
sind von ihren Eskapaden am Vorabend noch ziemlich
mitgenommen, als sie bei Jeanie aufwachen. Noch
lebt die 17-Jährige zusammen mit ihrer Mutter
Mary im San-Fernando-Tal von Los Angeles, doch am
liebsten würde sie eine eigene Wohnung haben,
um sich von ihrer Mutter keine Vorhaltungen mehr
anhören zu müssen. Außerdem ist
diese seit ihrer Scheidung von Jeanies Vater Bryan
viel zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt,
als dass sie sich ernsthaft um ihre Tochter und
deren Schwierigkeiten kümmern könnte.
Nach außen hin versuchen Jeanie und ihre Freundinnen,
super-cool zu sein. Sie reden drastisch über
ihre sexuellen Erfahrungen und jagen ihren Vergnügungen
nach. Aber fast alle werden mit ihrer Situation
viel schwerer fertig als sie zugeben.
Besonders Annie, die ständig Drogen nimmt und
vor ihrem autoritären Polizisten-Vater große
Angst hat, ist gefährdet, und darum fühlt
sich Jeanie für sie verantwortlich. Madge findet
in dem älteren Jay einen Freund, der auch zu
ihr hält, als bei einer wilden Party der Clique
randalierende Jungen seine ganze Wohnungseinrichtung
demolieren.
Regisseur Adrian Lyne gelang mit diesem eindrucksvollen
Film ein facettenreiches Gruppenporträt junger
Leute, die mit Disco-Hektik, Drogen, flotten Sprüchen
und Sex-Konsum ihre innere Unsicherheit überspielen
wollen und bei der Suche nach verlässlichen
Beziehungen von ihren erwachsenen Angehörigen
weitgehend im Stich gelassen werden.
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