Do Not Disturb - Zwei Augen zu viel

Spielfilm aus den Niederlanden von 1999
Regie Dick Maas
Drehbuch Dick Maas
Musik Dick Maas
Kamera Marc Felperlaan
Darsteller Walter Richmond - William Hurt
Cathryn Richmond - Jennifer Tilly
Melissa Richmond - Francesca Brown
Simon - Denis Leary
Rudolph Hartman - Michael Chiklis
Killer Bruno Decker - Corey Johnson
Chris Mulder - Jason Merrells
Simon van der Molen - David Gwillim
Manager - Francis Matthews
und andere

Ein Amerikaner in Amsterdam: Als Manager eines großen amerikanischen Pharma-Konzerns muss Walter Richmond in die - zumindest in den USA - berüchtigte Drogenstadt reisen, um ein wichtiges Geschäft abzuschließen. Seine ängstliche Frau Cathryn und ihre stumme Tochter Melissa dürfen ihn bei seinem aufregenden Trip in das Sodom Hollands begleiten. Besonders die trotz ihrer Beeinträchtigung lebenslustige Melissa freut sich auf bevorstehende Abenteuer in der Stadt der vielen Grachten. Und das Abenteuer findet sie schneller als ihr lieb ist: Einmal um die falsche Ecke gebogen, den falschen Ausgang genommen - und schon steht sie verloren in einem Amsterdamer Hinterhof. Natürlich bei Dunkelheit. Noch bevor sie sich richtig auf die Suche nach Hilfe machen kann, wird direkt vor ihren Augen ein Mann brutal - und dazu noch extrem stümperhaft - ermordet. Die schockierte Zehnjährige kann den Killer genau erkennen - und er sie auch! Gnadenlos verfolgt der trottelige, aber auch völlig skrupellose Killer die kleine Melissa durch ganz Amsterdam. Unerwartete Hilfe bekommt sie von der gescheiterten Existenz Simon. Aber auch der kann nicht verhindern, dass der mörderische Tollpatsch seinem Ziel, Melissa zu beseitigen, immer näher kommt ...

Die beeindruckende, aber auch beängstigende Kulisse des nächtlichen Amsterdams ist einer der Stars in Dick Maas' Action-Film. Der Regisseur ist nach Paul Verhoeven Hollands erfolgreichster Filmemacher; seine drei Komödien um die asoziale Familie Flodder waren auch in Deutschland sehr erfolgreich. Der internationale Durchbruch gelang Maas mit dem atemberaubenden Thriller "Fahrstuhl des Grauens", dessen US-Remake er nach fast 20 Jahren 2001 in Hollywood inszenieren durfte. "Do Not Disturb - Zwei Augen zu viel" lebt von der dynamischen Inszenierung und einem Drehbuch, das den Zuschauer immer wieder aufs Neue überrascht.
   

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