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Die etwas kauzige, aber liebenswerte Mrs. Wilberforce
lebt in einem etwas windschiefen Häuschen in
der Nähe eines Londoner Bahnhofs. Gern macht
die alte Dame einen Plausch mit den Bobbies des
Polizeireviers, um ihnen ihre alltäglichen
Beobachtungen mitzuteilen. Doch plötzlich kommt
Leben in ihr Häuschen: Professor Marcus mietet
sich bei ihr ein, ein Musikliebhaber. Damit gewinnt
er sogleich das Herz seiner Vermieterin und darf
auch selbstverständlich seine Freunde mitbringen,
um mit ihnen als Streichquartett zu üben. Und
so lernt Mrs. Wilberforce noch Mr. Robinson, Major
Courtney, Mr. Harvey und Mr. Lawson kennen, allesamt
nette Herren, wie sie findet. Sie verwöhnt
sie mit Tee und Pfannkuchen und merkt gar nicht,
wie sie die Herren stört.
Die Musik, die sie angeblich spielen, kommt nämlich
von der Schallplatte, statt mit Noten beschäftigen
sie sich mit Banknoten, die sie bei einem Überfall
auf einen Geldtransporter stehlen wollen. Der netten
alten Dame haben sie dabei eine "tragende"
Rolle zugedacht: Sie soll das Geld in Sicherheit,
sprich in ihr Haus, bringen. Alles läuft wie
am Schnürchen, Mrs. Wilberforce handlangert
vorbildlich. Doch dann passiert es - beim Auszug
der fünf springt der Cello-Kasten auf, die
Banknoten fliegen durch die Luft. Nun geht Mrs.
Wilberforce ein Licht auf und sie verlangt, dass
die Gangster das Geld zurückgeben. Erst versuchen
sie, sie als "Mitwisserin" zu erpressen,
dann beschließen sie, die alte Dame zu töten.
Aber keiner der ansonsten nicht gerade zart besaiteten
Jungs bringt es übers Herz, ihr Böses
zu tun ...
Eine Krimikomödie der besten britischen Art,
die ihren Reiz aus dem Gegensatz zwischen der vertrauensseligen,
aber auch resoluten alten Dame und den Möchtegern-Gangstern
bezieht. Die Inszenierung ist voller unerwarteter
Einfälle und Wendungen mit makabrem Witz, das
hochkarätige Darstellerensemble - allen voran
Alec Guinness - agiert voller Spielfreude. "Ein
Meilenstein des britischen Unterhaltungsfilms",
urteilt das Internationale Filmlexikon.
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