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Argentinien, Ende der Sechzigerjahre. Dr. Eduardo
Plarr ist mit seiner Mutter aus Paraguay geflüchtet,
als sein Vater, ein Engländer, dort verhaftet
wurde. Jetzt praktiziert er als Arzt in der kleinen
Stadt Corrientes am Ufer des Parana. Von seinem
Vater hat er seit zwei Jahren nichts mehr gehört.
Eines Abends lernt er in einer Bar den britischen
Honorarkonsul Fortnum kennen. Der angetrunkene Diplomat
überredet ihn zu einem Bordellbesuch, bei dem
Plarr zum ersten Mal der jungen Indianerin Clara
begegnet, die ihm zum Schicksal werden soll. Bei
seinen verzweifelten Bemühungen, etwas über
seinen Vater zu erfahren, wendet sich Plarr auch
an den eiskalten, opportunistischen Polizeichef
Oberst Perez, der jedoch nicht bereit ist ihm zu
helfen. Eduardo kann Clara, die mittlerweile Fortnums
Frau geworden ist, nicht vergessen. Es entspinnt
sich eine geheime Liebschaft. Gleichzeitig wird
er von seinen Jugendfreunden Leon und Aquino bedrängt,
sich der Guerilla-Bewegung anzuschließen.
Sie wollen den amerikanischen Botschafter entführen,
um die Freilassung einiger politischer Gefangener,
so auch Plarrs Vater, zu erwirken. Doch anstelle
des Botschafters fällt ihnen Fortnum in die
Hände. Und das hat dramatische Folgen ...
Mit "Der Honorarkonsul" verfilmte der
Schotte John Mackenzie den 1973 erschienenen gleichnamigen
Roman des britischen Autors Graham Greene (1904-1991),
einem der meistgelesenen und wichtigsten Schriftsteller
des letzten Jahrhunderts. Wie in vielen seiner Bücher
bestimmen Liebe und Sex, Politik und Moral die Story.
Mit Bob Hoskins, Richard Gere und Michael Caine
ist der Film ebenso brillant wie prominent besetzt.
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