Der Honorarkonsul

Spielfilm aus den USA von 1982
Regie John Mackenzie
Drehbuch Christopher Hampton, nach dem gleichnamigen Roman von Graham Greene
Musik Paul McCartney und Stanley Myers
Kamera Phil Meheux
Darsteller Charley Fortnum - Michael Caine
Dr. Eduardo Plarr - Richard Gere
Oberst Perez - Bob Hoskins
Clara - Elpidia Carrillo
Leon - Joaquim de Almeida
Aquino - A. Martinez
Marta - Stephanie Cotsirilos
Diego - Domingo Ambriz
Pablo - Eric Valdez
Miguel - Nicholás Jasso
und andere

Argentinien, Ende der Sechzigerjahre. Dr. Eduardo Plarr ist mit seiner Mutter aus Paraguay geflüchtet, als sein Vater, ein Engländer, dort verhaftet wurde. Jetzt praktiziert er als Arzt in der kleinen Stadt Corrientes am Ufer des Parana. Von seinem Vater hat er seit zwei Jahren nichts mehr gehört. Eines Abends lernt er in einer Bar den britischen Honorarkonsul Fortnum kennen. Der angetrunkene Diplomat überredet ihn zu einem Bordellbesuch, bei dem Plarr zum ersten Mal der jungen Indianerin Clara begegnet, die ihm zum Schicksal werden soll. Bei seinen verzweifelten Bemühungen, etwas über seinen Vater zu erfahren, wendet sich Plarr auch an den eiskalten, opportunistischen Polizeichef Oberst Perez, der jedoch nicht bereit ist ihm zu helfen. Eduardo kann Clara, die mittlerweile Fortnums Frau geworden ist, nicht vergessen. Es entspinnt sich eine geheime Liebschaft. Gleichzeitig wird er von seinen Jugendfreunden Leon und Aquino bedrängt, sich der Guerilla-Bewegung anzuschließen. Sie wollen den amerikanischen Botschafter entführen, um die Freilassung einiger politischer Gefangener, so auch Plarrs Vater, zu erwirken. Doch anstelle des Botschafters fällt ihnen Fortnum in die Hände. Und das hat dramatische Folgen ...

Mit "Der Honorarkonsul" verfilmte der Schotte John Mackenzie den 1973 erschienenen gleichnamigen Roman des britischen Autors Graham Greene (1904-1991), einem der meistgelesenen und wichtigsten Schriftsteller des letzten Jahrhunderts. Wie in vielen seiner Bücher bestimmen Liebe und Sex, Politik und Moral die Story. Mit Bob Hoskins, Richard Gere und Michael Caine ist der Film ebenso brillant wie prominent besetzt.
   

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