Tag ohne Ende

Spielfilm aus den USA von 1956
Regie Anthony Mann
Drehbuch Philip Yordan, nach dem Roman "Day without End (Combat)" von Van van Praag
Musik Elmer Bernstein
Kamera Ernest Haller
Darsteller Lieutenant Benson - Robert Ryan
Sergeant Montana - Aldo Ray
Colonel - Robert Keith
Riordan - Phillip Pine
Nate Lewis - Nehemiah Persoff
James Zwickley - Vic Morrow
Killian - James Edwards
und andere

Gegen Ende des Koreakrieges im Jahr 1953 wird ein Zug amerikanischer Infanteriesoldaten von seinem Hauptquartier abgeschnitten. Der Versuch, sich zur nächsten Einheit durch kommunistisch besetztes Gebiet durchzuschlagen, endet in einem Todesmarsch.

Am 25. Juni 1950 griffen nordkoreanische Truppen ohne Kriegserklärung Südkorea an. Aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit standen sie innerhalb von drei Tagen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

Stalin und Mao Zedong hatten zuvor "grünes Licht" für eine Invasion im Süden gegeben - für eine kommunistische Wiedervereinigung. Schon am 25. Juni verurteilte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Volksrepublik Korea einstimmig als Aggressor, am 27. Juni beschloss er die Entsendung einer UN-Streitmacht. Drei Jahre dauerte dieser Krieg mit Hunderttausenden von Toten. Am 27. Juli 1953 endete er mit dem Waffenstillstandsvertrag in Panmunjom. Heute ist Nordkorea als mögliche Atommacht gefährlicher denn je. Anthony Mann drehte den Film 1956, als Soldatendrama, das vom Kriegsalltag "im Kleinen erzählt". Für Heldentum gibt es weder Anlass noch Gelegenheiten, eine verteidigungswerte "Sache" gibt es auch nicht; alles Menschliche ist schwer zu bewahren und kann jederzeit ausgelöscht werden. Francois Truffaut schrieb 1957 in seiner Aufsatzsammlung "Die Filme meines Lebens": "In 'Men and War' gibt es keinen Sadismus, nichts Überflüssiges, dafür aber feste, solide, strenge, unerbittliche Erzählweise." Und das Internationale Filmlexikon urteilt: " 'Tag ohne Ende' ist ein Werk, das ohne pyrotechnische Materialschlachten auskommt und die Schrecken des Krieges anhand der guten schauspielerischen Einzelleistungen verdeutlicht."
   

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