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Gegen Ende des Koreakrieges im Jahr 1953 wird ein
Zug amerikanischer Infanteriesoldaten von seinem
Hauptquartier abgeschnitten. Der Versuch, sich zur
nächsten Einheit durch kommunistisch besetztes
Gebiet durchzuschlagen, endet in einem Todesmarsch.
Am 25. Juni 1950 griffen nordkoreanische Truppen
ohne Kriegserklärung Südkorea an. Aufgrund
ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit
standen sie innerhalb von drei Tagen in der südkoreanischen
Hauptstadt Seoul.
Stalin und Mao Zedong hatten zuvor "grünes
Licht" für eine Invasion im Süden
gegeben - für eine kommunistische Wiedervereinigung.
Schon am 25. Juni verurteilte der Sicherheitsrat
der Vereinten Nationen die Volksrepublik Korea einstimmig
als Aggressor, am 27. Juni beschloss er die Entsendung
einer UN-Streitmacht. Drei Jahre dauerte dieser
Krieg mit Hunderttausenden von Toten. Am 27. Juli
1953 endete er mit dem Waffenstillstandsvertrag
in Panmunjom. Heute ist Nordkorea als mögliche
Atommacht gefährlicher denn je. Anthony Mann
drehte den Film 1956, als Soldatendrama, das vom
Kriegsalltag "im Kleinen erzählt".
Für Heldentum gibt es weder Anlass noch Gelegenheiten,
eine verteidigungswerte "Sache" gibt es
auch nicht; alles Menschliche ist schwer zu bewahren
und kann jederzeit ausgelöscht werden. Francois
Truffaut schrieb 1957 in seiner Aufsatzsammlung
"Die Filme meines Lebens": "In 'Men
and War' gibt es keinen Sadismus, nichts Überflüssiges,
dafür aber feste, solide, strenge, unerbittliche
Erzählweise." Und das Internationale Filmlexikon
urteilt: " 'Tag ohne Ende' ist ein Werk, das
ohne pyrotechnische Materialschlachten auskommt
und die Schrecken des Krieges anhand der guten schauspielerischen
Einzelleistungen verdeutlicht."
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