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Hannerl hat ein unbändiges Verlangen, auf den
Brettern zu tanzen, die die Welt bedeuten. Doch
leider ist ihr Vater gegen eine Laufbahn als Tänzerin.
Also hält sie den Tanzunterricht geheim und
erfindet eine Notlüge, die ihr nachträglich
ganz schön zu schaffen macht...
Beschwingte Verwechslungskomödie um die steile
Karriere eines Ballettmädchens und um einen
angeblich unmoralischen Fehltritt. Mit der Wienerin
Johanna Matz, die seit ihrem 4. Lebensjahr Ballettunterricht
hatte, fand Ernst Marischka die Idealbesetzung.
Paul Hörbiger, hier in der Rolle des Theaterdirektors
Gerstinger, zählt mit Hans Moser zum Urgestein
des österreichischen Films.
Berühmt wurde er mit seinem "Fiakerlied"
(1936). Davor lagen bereits zahlreiche Stumm- ("Spione",
1928) und Tonfilmerfolge ("Zwei Herzen im Dreivierteltakt",
1930, "Der Kongress tanzt", 1933). Mit
dem Tonfilm auf den Typus des herzensguten Menschen,
der Lebenslust und Güte ausstrahlt, festgelegt,
spielte er diese Rollen auch in den Nachkriegsjahren
("Hallo Dienstmann", 1951, "Ich tanze
mit dir in den Himmel hinein", 1952) im Film
und Fernsehen.
Anspruchsvolle Rollen fand der "Parade-Wiener"
dagegen am Theater. Paul Hörbiger war seit
1940 Mitglied des Wiener Burgtheaters. Seine Berufsauffassung
zitierte der Schauspieler einmal so: "Ich habe
mich immer um Natürlichkeit bemüht ...
Für einen guten Schauspieler darf es keinen
Unterschied geben, ob er jetzt vor 200 Zuschauern
oder vor ein paar Millionen im Fernsehen spielt."
Paul Hörbiger, am 29. April 1894 in Budapest
geboren, starb am 5. März 1981 und wurde in
Wien in einem Ehrengrab beigesetzt.
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