Ein dreifach Hoch dem Sanitätsgefreiten Neumann

Deutsch-italienischer Spielfilm von 1969
Regie Franz Marischka
Drehbuch Erwin Klein und Franz Marischka
Musik Peter Kreuder
Kamera Bob Klebig
Darsteller Sanitätsgefreiter Neumann - Siegfried Rauch
Klara Strauß - Christiane Rücker
Frau von Treptow - Erna Sellmer
Oberstabsarzt Dr. Treppwitz - Hubert von Meyerinck
Erzherzog Rudolf - Rudolf Prack
Julia Neumann - Alexandra Marischka
Franz Pfister - Sepp Gneissl
Frau von Pfau - Loni Heuser
Chloe de Pompadour - Luisa Rivelli
Capitano Conte di Gelati - Willy Colombini
und andere

Der Sanitätsgefreite Neumann ist auf dem Weg zu seinem neuen Standort Krems an der Donau. Bereits im Zug lernt er die kesse Klara Strauß kennen, die sich ihm sehr geneigt zeigt. Bei seiner Ankunft erwartet ihn ein großer Bahnhof - wird er doch mit Erzherzog Rudolf verwechselt, der im selben Zug anreist. Der Irrtum wird schnell aufgeklärt, trotzdem bleiben ihm die Damen des Städtchens gewogen, nicht zuletzt deshalb, weil er Oberstabsarzt Dr. Treppwitz in dessen Praxis sehr tatkräftig vertritt.

Doch Neumann bekommt noch mehr zu tun: Unverhofft wird er zum Vormund seiner Nichte Julia bestellt, die flugs in Krems anreist. Doch statt des erwarteten kleinen Mädchens kommt eine hübsche 18-Jährige mit den besten Empfehlungen für die Erziehungsanstalt für Höhere Töchter, die von der Admirals-Witwe von Treptow streng militärisch, genauer militärisch-maritim, geleitet wird.

Doch Julia verwechselt die Obere mit der Niederen Donaugasse und landet zunächst im Bordell des Städtchens, wo sie die Bekanntschaft des Erzherzogs macht. Zu ihrem Glück ist der alte Herr mehr auf seinen Ruf als Frauenheld bedacht, als dass er ihm gerecht werden könnte. Anders sieht es bei Prinz Romeo, dem Neffen des Erzherzogs, aus: Er verliebt sich in Julia, der Erzherzog segnet die Verlobung und Neumann gehört über Nacht plötzlich zur Verwandtschaft des höchsten Adels.

Eine frivole Komödie, die das Thema Nr. 1 mit szenischen Doppeldeutigkeiten und verbalen Anzüglichkeiten aufs Korn nimmt. Ein spielfreudiges Ensemble, zu dem Siegfried Rauch, Hubert von Meyerinck, Rudolf Prack und Erna Sellmer gehören, zelebriert die Albereien mit großem Spaß und kleinem Augenzwinkern.
   

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