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Der Sanitätsgefreite Neumann ist auf dem Weg
zu seinem neuen Standort Krems an der Donau. Bereits
im Zug lernt er die kesse Klara Strauß kennen,
die sich ihm sehr geneigt zeigt. Bei seiner Ankunft
erwartet ihn ein großer Bahnhof - wird er
doch mit Erzherzog Rudolf verwechselt, der im selben
Zug anreist. Der Irrtum wird schnell aufgeklärt,
trotzdem bleiben ihm die Damen des Städtchens
gewogen, nicht zuletzt deshalb, weil er Oberstabsarzt
Dr. Treppwitz in dessen Praxis sehr tatkräftig
vertritt.
Doch Neumann bekommt noch mehr zu tun: Unverhofft
wird er zum Vormund seiner Nichte Julia bestellt,
die flugs in Krems anreist. Doch statt des erwarteten
kleinen Mädchens kommt eine hübsche 18-Jährige
mit den besten Empfehlungen für die Erziehungsanstalt
für Höhere Töchter, die von der Admirals-Witwe
von Treptow streng militärisch, genauer militärisch-maritim,
geleitet wird.
Doch Julia verwechselt die Obere mit der Niederen
Donaugasse und landet zunächst im Bordell des
Städtchens, wo sie die Bekanntschaft des Erzherzogs
macht. Zu ihrem Glück ist der alte Herr mehr
auf seinen Ruf als Frauenheld bedacht, als dass
er ihm gerecht werden könnte. Anders sieht
es bei Prinz Romeo, dem Neffen des Erzherzogs, aus:
Er verliebt sich in Julia, der Erzherzog segnet
die Verlobung und Neumann gehört über
Nacht plötzlich zur Verwandtschaft des höchsten
Adels.
Eine frivole Komödie, die das Thema Nr. 1 mit
szenischen Doppeldeutigkeiten und verbalen Anzüglichkeiten
aufs Korn nimmt. Ein spielfreudiges Ensemble, zu
dem Siegfried Rauch, Hubert von Meyerinck, Rudolf
Prack und Erna Sellmer gehören, zelebriert
die Albereien mit großem Spaß und kleinem
Augenzwinkern.
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