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Die fantastische Abenteuergeschichte um einen sagenhaften
Inka-Schatz entstand nach einem weniger bekannten
Roman von Karl May. Regisseur und Drehbuchautor
Georg Marischka inszenierte den Film an Originalschauplätzen
in Peru mit einer international bunt besetzten Darstellerriege
- neben dem Amerikaner Guy Madison, dem Spanier
Francesco Rabal, dem Italiener Rik Battaglia wirken
die deutschen Komiker Heinz Ehrhardt, Walter Giller
und Chris Howland mit.
In Anwesenheit des Inka-Priesters Anciano weiht
der alte Inka-König seinen Sohn Haukaropora
in das Vermächtnis der Inka - eine Knotenschrift
der Ahnen, die den Weg zum Inkaschatz weist - ein.
Haukaropora soll der künftige König werden.
Doch da fallen Schüsse - der Inka-König
wird hinterhältig getötet, auch sein Sohn
gibt kein Lebenszeichen von sich.
Anciano schwört Rache für den feigen Überfall,
den die Hansen-Brüder begangen haben sollen.
Zehn Jahre später: Haukaropora lebt, er soll
zum Inka-König gekrönt werden. Das führt
zu Unruhen unter den Indios, sie wollen sich gegen
den Präsidenten Castilla erheben. Der Präsident
bittet den "Herrn der Jaguare" seine guten
Beziehungen zu den Indios zu nutzen, um einen Aufstand
zu verhindern. Doch Jaguar wird von Banditenführer
Gambusino beschuldigt, jener Carl Hansen zu sein,
der mit seinem Bruder den Inka-König tötete.
Natürlich stimmt das nicht, aber Gambusino
und der Stierkämpfer Perillo haben ein großes
Interesse, Jaguar zu beseitigen. Sie selbst wollen
den Schatz der Inkas aus ganz egoistischen Gründen,
der eine will das Gold, der andere die Rebellion.
Dazwischen tummelt sich noch Professor Morgenstern
aus Hamburg, der zusätzlich Verwirrung mit
seinem einfältigen Gemüt erzeugt. Sie
alle machen sich mit ihren unterschiedlichen Absichten
auf unterschiedlichen Wegen auf die Suche nach Haukaropora
und dem Schatz der Inkas. Auch die Nichte von Jaguar,
das Mädchen Graziella, ist unterwegs, um ihrem
Onkel zu helfen. Sie trifft als erste auf den Prinzen,
ohne es zu wissen.
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