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Terbrügg, um 1650. Don Fernando De Gonzales,
der Statthalter seiner Majestät des Königs,
ist in der kleinen Gemeinde auf der Durchreise.
Sofort fällt ihm die hübsche Antje auf,
die Frau des Bürgermeisters. Um bei ihr Eindruck
zu schinden, überlässt er ihr seine Badewanne,
ein bis dahin unbekanntes Requisit in der biederen
Gemeinde. Für den Müllermeister Klaas,
der schon lange nach dem Bürgermeisterposten
schielt, ist das die Gelegenheit. Er prangert die
Schamlosigkeit der Frau Bürgermeisterin an
und unterstellt ihr auch noch, Modell für die
nackte Brunnenfigur gestanden zu haben, die Bildhauer
Ule Sleeks schuf.
Klaas organisiert einen Ortstermin, um Frau Bürgermeisterin
auf frischer "Bade"-Tat zu ertappen. Die
Ratsherren sind natürlich sehr begierig, die
angeprangerte Schamlosigkeit mit eigenen Augen zu
sehen. Doch für Klaas kommt es überraschend
anders. Nicht die Frau des Bürgermeisters planscht
nackt in der Wanne, da sie vorher Wind von der Aktion
bekommen hat. Es ist Klaas? eigenes Töchterlein
Saskia! So hat sich der Müllermeister seine
eigene Grube gegraben. Und auch der Statthalter
muss bei seiner Rückkehr feststellen, dass
die Wanne ihm kein Glück bringt.
Eine leicht frivole Geschichte, die mit Witz und
Charme vom Aufruhr erzählt, den die erste Badewanne
um 1650 in Flandern stiftet. Volker von Collande
inszenierte dieselbe Geschichte schon 1943, damals
mit Heli Finkenzeller, Willi Dohm und Richard Häussler
in den Hauptrollen. Mit einem Großaufgebot
an Stars der Fünfzigerjahre ist auch das Remake
besetzt: Allen voran Sonja Ziemann, eine der beliebtesten
Darstellerinnen jener Zeit.
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