Hochzeitsnacht im Paradies

Österreichischer Spielfilm von 1962
Regie Paul Martin
Drehbuch Ernst Marischka, nach der gleichnamigen Operette von Friedrich Schröder
Musik Friedrich Schröder
Kamera Friedl Behn-Grund
Darsteller Ulrich Hansen - Peter Alexander
Ilonka Davarosch - Marika Rökk
Regine Roeders - Waltraut Haas
Felix Bröckelmann - Gunther Philipp
Gustav Säuerling - Hubert von Meyerinck
Otto Roeders - Fred Liewehr
Romano Biangetti, Portier - Rudolf Carl
Chefkellner im "Ritz" - Karl Ehmann
Hausmädchen bei Roeders - Else Rambausek
Standesbeamter - Viktor Gschmeidler
und andere

Der umschwärmte Operettenstar Ulrich Hansen will der Glamourwelt der Bühne Adieu sagen und wieder als Arzt arbeiten. Doch zuvor will er noch seine hübsche Regine heiraten. Das gefällt seiner Bühnenpartnerin und Ex-Freundin Ilonka gar nicht. Eifersüchtig sinnt sie auf eine Gelegenheit, das Glück des jungen Paares zu verhindern. Unterstützt wird sie dabei noch von Regines Vater Otto Roeders, dem der singende Schwiegersohn nicht passt. Am Abend vor der Hochzeit gelingt es Ilonka, Ulrich durch eine kräftige Portion Äther aus dem Verkehr zu ziehen. Dank seines Freundes und Managers Felix Bröckelmann schafft Ulrich es am nächsten Tag im letzten Moment doch noch zum Standesamt. Doch Ilonka gibt noch lange nicht auf, obwohl sie im Süßwarenfabrikanten Gustav Säuerling einen neuen Verehrer gefunden hat. Gemeinsam reisen sie dem jungen Paar, das seine Flitterwochen in Venedig verbringen will, nach. Ilonka schafft es wieder, Regines Misstrauen zu schüren und prompt kommt es zum ersten Ehekrach. Ulrich zieht allein los und landet im Hotel "Albergho Paradiso", wo er früher oft logiert hat. Bei Romano Biangetti, dem verständnisvollen Portier, leert er viele Gläser Schnaps und schüttet sein Herz aus. Doch natürlich findet ihn auch dort Ilonka und wenig später klopft Regine an die Tür ...

"Hochzeitsnacht im Paradies" ist die zweite Verfilmung der beliebten Operette, die 1941 im Berliner Metropoltheater uraufgeführt wurde. Die Musik schrieb Friedrich Schröder, darunter Lieder wie "So stell' ich mir die Liebe vor" und "Ein Glück, dass man sich so verlieben kann". Für Peter Alexander ist es eine ideale Vorlage, um seine schauspielerischen und musikalischen Talente geschickt zu verbinden, wirkungsvoll unterstützt von seinem "Gegenpart" Marika Rökk.
   

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