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Peter Holm arbeitet als Privatdetektiv für
die Merkur-Versicherung. Auch die Tochter seines
Chefs Jenny Brink hat in Wien Kriminalwissenschaft
studiert. Nun brennt sie verständlicherweise
darauf, sich im Dienste der Firma in der Praxis
zu bewähren. Gelegenheit dazu bietet sich,
als in Kopenhagen ein internationaler Kongress von
Briefmarkensammlern stattfindet. Gerüchte aus
der Unterwelt besagen, dass im Trubel dieses Gesellschaftsereignisses
der berüchtigte Juwelendieb Makaroff auf Beutezug
gehen will. Peter Holm hofft, den alten "Freund"
aus der Vergangenheit endlich stellen zu können.
Lockende Beute für den Meisterdieb, den außer
seinen Komplizen noch niemand von Angesicht kennt,
könnte der kostbare Perlenschmuck der extravaganten
Künstlerin Lilly Hegedüsch sein, die sich
ebenfalls in Kopenhagen tummelt. Auch Jenny hat
es sich in den Kopf gesetzt, Makaroff zu fassen.
Während die ahnungslosen Philatelisten einem
angeblichen Briefmarkenfreund und würdigen
Bischof den Ehrenvorsitz ihres Kongresses antragen,
der ihn auf seine Weise nutzt, hat Jenny einen jungen
Mann im Frack im Visier. Der ist zwar höchst
charmant und flirtet ausgiebig mit ihr, aber gerade
das macht ihn in ihren Augen höchst verdächtig.
Tatsächlich schlägt der unerkannte Makaroff
bei einer Feier im hoch eleganten Kongresshotel
wieder zu. Und natürlich ist auch der Herr
im weißen Frack anwesend.
Im Mittelpunkt der "frechen, flott inszenierten
Kriminalkomödie mit Musik (Komponist Lothar
Brühne)" (Lexikon des Internationalen
Films) steht Johannes Heesters, charmant und unwiderstehlich
wie kaum ein anderer der deutschen Kinogeschichte:
"Als flotter Privatdetektiv betritt er, den
Hut verwegen ins Gesicht gedrückt, die Szene
und verliert diese Lockerheit für keinen Moment
des Films. Wenn er sich lässig im Sessel zurücklehnt,
die Beine übereinander schlägt und seine
Ansichten über die mögliche Methode eines
Juwelenraubs auseinandersetzt, ist das souverän.
... Er ist stets schwungvoll, frisch und gut gelaunt.
... In den zahlreichen Musiknummern gelingt es ihm
immer wieder, mit siegesgewissem Charme Sympathie
zu gewinnen" (Carola Rhode).
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