Maske in Blau

Deutscher Spielfilm von 1942
Regie Paul Martin
Drehbuch Walter Forster und Jo Hanns Rösler, nach einer Idee von Rolf E. Vanloo, frei nach der gleichnamigen Operette von Heinz Hentschke
Musik Fred Raymond und Michael Jary
Kamera Stefan Eiben
Darsteller Gitta Stadelmann - Clara Tabody
Georg Harding - Wolf Albach-Retty
Seehauser, Etagenchef - Hans Moser
Professor Stadelmann - Richard Romanowsky
Franz Stanzinger - Ernst Waldow
Hermine - Josefine Dora
Ilona Köröscy - Roma Bahn
und andere

Es ist Freitag, der 13.: Gitta, die temperamentvolle und lebenslustige Tochter von Professor Stadelmann, einem strengen und etwas schrulligen Münchener Tiermaler, gibt sich während der Verrichtung ihrer häuslichen Arbeiten ganz ihrer großen Leidenschaft hin: dem Singen, Tanzen und Steppen. Der flotte Georg Harding, seines Zeichens Operettenkomponist, wird zufällig Zeuge dieser privaten Vorstellung am offenen Fenster. Er ist hingerissen von Gitta und ihrer Begabung. Er schmeichelt sich bei ihr ein, verspricht sie gegen den energischen Widerstand ihres Vaters beim Theater unterzubringen. Sein Plan: Der Berliner Theaterdirektor Bommerlund muss ganz einfach Gitta für die von ihm komponierte neue Operette "Maske in Blau" als Solotänzerin engagieren.

Doch bis es soweit ist, bis Gitta tatsächlich auf den Brettern steht, die die Welt bedeuten, gilt es vielerlei Komplikationen, vorwiegend des Herzens, zu bestehen. Nicht ohne Einfluss auf den Lauf der Dinge bleiben die teils verliebten, teils eifersüchtigen Bemühungen des Textdichters Stanzinger und die väterliche Zuneigung des Etagenchefs Seehauser. Dass der gute alte Professor bei all dem Glück auch seines findet, freut Gitta ganz besonders.

Frei nach Fred Raymonds Erfolgsoperette, die 1937 im Berliner Metropol-Theater Premiere hatte, entstand fünf Jahre später in Budapest der gleichnamige Musikfilm, der seine Geschichte mit einer Riege prominenter Darsteller sowie zahlreichen attraktiven Musik- und Tanzeinlagen erzählt.
   

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