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Der junge Schutzmann Albert Holk geht im Berlin
der Zwanzigerjahre einer raffinierten Juwelendiebin
ins Garn. Als er später ihren kriminellen Liebhaber
tötet, schlägt der schönen Abenteurerin
das Gewissen und sie nimmt alle Schuld auf sich.
Das "realistische Stummfilm-Melodram, das durch
überzeugende Darstellung und hervorragende
Kameraarbeit seinen Kolportagecharakter verliert"
(Lexikon des Internationalen Films), war jahrzehntelang
nur in einer verstümmelten Fassung zu sehen.
Erst Mitte der Achtzigerjahre wurde in Zusammenarbeit
von ARD und der Deutschen Kinemathek das in Moskau
wiederentdeckte Original restauriert und mit einer
neuen Orchestermusik versehen. Der Produzent dieser
von Joe May inszenierten hinreißenden filmischen
Beschreibung des Berliner Großstadtlebens
war Erich Pommer, einer der ganz großen Filmpioniere
in der Zeit der Weimarer Republik. Er beginnt seine
Karriere beim Film 1907 bei der Berliner Dependance
des Gaumont-Konzerns ,1923 übernimmt er die
Leitung der UFA in Berlin. In der Zwischenzeit sammelt
er ein erfolgreiches Team von Regisseuren um sich,
zu denen u.a. F. W. Murnau, Fritz Lang und Carl
Fröhlich gehören. Mit ihnen gelingt es
Pommer, dem deutschen Film Weltgeltung zu verschaffen.
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