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Man schreibt das Jahr 1948. Zigaretten und Schnaps
sind noch überall in Deutschland Mangelware.
Um schwarz an sie heranzukommen, muss man schon
etwas zu bieten haben. Anton Wibbel, seines Zeichens
Schneidermeister in Köln, will ein uraltes
Trichtergrammophon bei einem englischen Wachtposten
gegen Zigaretten eintauschen. Dabei erwischt ihn
der Militärpolizist Bosty McMillar. Anstatt
ihn jedoch einzubuchten, tauscht er selber das Grammophon
gegen guten schottischen Whisky ein.
Da Wibbel in der Aufregung vergisst, die Flaschen
mitzunehmen, bringt der nette Bosty sie ihm kurz
darauf in die Werkstatt. Wibbel ist so gerührt
über so viel Ehrlichkeit, dass er sich mit
Bosty verbrüdert. Reichlich beschwipst zieht
er anschließend mit ihm zur Weiberfastnacht
los. Der fidele Schotte hat ihm dafür großzügig
seine Uniform überlassen. Zu dumm, dass eine
Streife der Militärpolizei Wibbel in dem allgemeinen
Trubel schnappt. Ein Militärgericht verdonnert
ihn zu drei Wochen Gefängnis.
Als er seine Strafe antreten soll, kommen ihm jedoch
Bedenken. Kann er seine hübsche Frau Fin allein
lassen, zumal der verfressene Geselle Mölfes
ihr ständig schöne Augen macht? Wibbel
meint nein, und darum überredet er seinen kränklichen
zweiten Gesellen Mattes, an seiner Stelle unter
falschem Namen ins Gefängnis zu gehen. Fünf
Mark täglich will Wibbel sich das kosten lassen!
So wandert Mattes ins Kittchen, und Wibbel macht
sich mit Fin ein paar schöne Urlaubstage. Als
der Geselle in der Haft plötzlich stirbt, gilt
Wibbel auf einmal offiziell als tot. Zunächst
findet er den Gedanken sehr komisch, bis er dann
merkt, was er sich damit eingebrockt hat ...
Als rheinische Frohnatur in komischen Nöten
sorgt Heinz Rühmann in diesem deutschen Filmlustspiel
aus den Fünfzigerjahren für vergnügliche
Unterhaltung.
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