Vater sein dagegen sehr

Deutscher Spielfilm von 1957
Regie Kurt Meisel
Drehbuch Hans Jacoby und Gustav Kampendonk
Musik Michael Jary
Kamera Kurt Hasse
Darsteller Lutz Ventura - Heinz Rühmann
Margot Sonnemann - Marianne Koch
Pfarrer Miesbach - Hans Leibelt
Traudl - Maren-Inken Bielenberg
Rudi - Rolf Pinegger
Friedrich Roeckel - Paul Esser
Ottilie Roeckel - Edith Schollwer
Fürsorgerin - Agnes Windeck
Briefträger - Luigi Malipiero
Schneider - Kurt Meisel
und andere

Lutz Ventura, seines Zeichens Schriftsteller und Junggeselle, hat sich im alten Wehrturm eines fränkischen Städtchens häuslich eingerichtet. Seiner Meinung nach ist das Leben viel zu kurz, um es mit zu viel Arbeit zu belasten. Seine Freundin Margot denkt anders darüber und bemüht sich, ihn zu einem geregelten Dasein zu bekehren. Eines Tages erhält Lutz die Nachricht, dass seine verwitwete Schwester gestorben ist. Sie hinterlässt zwei Kinder, die zwölfjährige Traudl und deren kleinen Bruder Rudi. Ihr Onkel erklärt sich bereit, sie vorübergehend unter seine Fittiche zu nehmen. Bald fühlen sich Traudl, Rudi und der Hund Leo bei ihm wie zu Hause.

Weniger begeistert ist Margot, weil Lutz von den Kindern so in Anspruch genommen wird, dass er kaum noch Zeit für sie. Als Vormund Roeckel Traudl und Rudi schließlich abholt, bereitet sich Lutz darauf vor, seinem Junggesellendasein Lebewohl zu sagen und Margot zu heiraten. Eines Abends jedoch tauchen die beiden Kinder wieder bei ihm auf und wollen für immer bleiben. Lutz ist auch bereit, sie bei sich zu behalten, aber leider will Margot nichts davon wissen. Sie stellt ihn vor die Wahl, sich zwischen ihr und den beiden Waisen zu entscheiden.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved