Moskau glaubt den Tränen nicht

Spielfilm aus der UdSSR von 1979
Regie Wladimir Menschow
Drehbuch Walentin Tschernych
Musik Sergej Nikitin
Kamera Igor Slabnewitsch
Darsteller Katerina - Vera Alentowa
Goscha - Alexej Batalow
Ludmila - Irina Murawjowa
Antonina - Raissa Rjasanowa
Gurin - Alexander Fatjuschin
Nikolai - Boris Smortschkow
Ratschkow - Juri Wassiljew
Alexandra - Natalja Wawilowa
und andere

Moskau 1958. Katerina, Antonina und Ludmila - alle drei aus der Provinz - streben nach einem ganz neuen, reizvollen, spannenden Leben. Die Fabriken, in denen sie arbeiten, können ihnen das nicht bieten. Am meisten erwarten sie deshalb von der Liebe. Vom Mann ihrer Träume haben die Mädchen aber ganz unterschiedliche Vorstellungen. 20 Jahre später haben die drei ihren Weg ins Leben gefunden. Wo aber sind ihre Träume geblieben?
"Moskau glaubt den Tränen nicht" wurde 1981 mit dem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet. Dabei handelt es sich scheinbar weder inhaltlich noch formal um einen außergewöhnlichen Film. Und dennoch ist "Moskau glaubt den Tränen nicht" ein außergewöhnlicher Film, denn Regisseur Wladimir Menschows Lebensgeschichte dreier Frauen besticht durch seine Heiterkeit und die liebenswerte Zeichnung der Charaktere, die einen ungeschönten Einblick in den Alltag russischer Menschen und ihrer Lebensweise gestatten.

Darüber hinaus wird ganz nebenbei die damals propagierte These vom problemlosen Einklang von beruflichem Erfolg und privatem Glücksanspruch unter sozialistischen Bedingungen widerlegt.
   

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