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Moskau 1958. Katerina, Antonina und Ludmila - alle
drei aus der Provinz - streben nach einem ganz neuen,
reizvollen, spannenden Leben. Die Fabriken, in denen
sie arbeiten, können ihnen das nicht bieten.
Am meisten erwarten sie deshalb von der Liebe. Vom
Mann ihrer Träume haben die Mädchen aber
ganz unterschiedliche Vorstellungen. 20 Jahre später
haben die drei ihren Weg ins Leben gefunden. Wo
aber sind ihre Träume geblieben?
"Moskau glaubt den Tränen nicht"
wurde 1981 mit dem Oscar als bester ausländischer
Film ausgezeichnet. Dabei handelt es sich scheinbar
weder inhaltlich noch formal um einen außergewöhnlichen
Film. Und dennoch ist "Moskau glaubt den Tränen
nicht" ein außergewöhnlicher Film,
denn Regisseur Wladimir Menschows Lebensgeschichte
dreier Frauen besticht durch seine Heiterkeit und
die liebenswerte Zeichnung der Charaktere, die einen
ungeschönten Einblick in den Alltag russischer
Menschen und ihrer Lebensweise gestatten.
Darüber hinaus wird ganz nebenbei die damals
propagierte These vom problemlosen Einklang von
beruflichem Erfolg und privatem Glücksanspruch
unter sozialistischen Bedingungen widerlegt.
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