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Chris Walter ist ein erfolgreicher New Yorker Anwalt
und ein überaus charmanter Ehemann. Seit über
zehn Jahren ist er mit Alice glücklich verheiratet.
Ausgerechnet am 13. Hochzeitstag ziehen erste dunkle
Wolken am Ehehimmel auf. Die Schwiegereltern schenken
den Walters einen Fernseher, obwohl sie genau wissen,
dass Chris diesen Verdummungsapparat, wie er ihn
nennt, vehement ablehnt. Murrend fügt sich
der Ehemann in sein Schicksal. In von etlichen Drinks
animierter Stimmung plaudert er abends voreheliche
Geheimnisse aus. Nicht nur die Schwiegereltern sind
empört, auch Alice ist sauer. Es kommt zum
Streit. Chris gibt dem Fernseher die Schuld an allem
und tritt wütend den Bildschirm ein. Doch umsonst,
gleich am nächsten Tag steht wieder so ein
Ding im Wohnzimmer, diesmal gespendet von seinem
Kanzleipartner Bud. Als Chris in den sauren Apfel
beißt und lammfromm mit Frau und Schwiegereltern
das Programm verfolgt, erscheint plötzlich
Tochter Debbie auf dem Schirm. Ihr Auftritt, bei
dem sie aller Welt tränenreich von dem schief
hängenden Haussegen berichtet, lässt die
Wogen im sonst so friedlichen Heim der Walters erst
richtig hochgehen.
Der Film bietet "amüsantes Familientheater,
das den Störenfried Fernsehen und die aufgeklärte
amerikanische Kindererziehung aufs Korn nimmt"
(Lexikon des Internationalen Films), eine "gute
Komödie, in der David Niven besonders köstlich
ist ..." (Motion Picture Guide). Als exzentrisch-liebenswerten
Gauner und Charmeur mit Schnauzbart und geschliffenem
Witz, dabei immer ganz Gentleman - so kennt man
David Niven. Über 100 Filmrollen hat er gespielt
(ohne schauspielerische Ausbildung). Viele davon
sind Kabinettstücke der Schauspielkunst, etwa
sein Mr. Fogg, der elegante Müßiggänger
aus "In 80 Tagen um die Welt" (1956) oder
der galante Juwelendieb in der Kriminalkomödie
"Der rosarote Panther" (1963). Mit dem
begehrten Oscar wurde Niven 1959 in "Getrennt
von Tisch und Bett" geehrt. Geboren im schottischen
Hochland, schlug James David Graham Niven, wie sein
Vater und Großvater, zunächst die Militärlaufbahn
ein, bis er nach seinem Abschied und diversen Gelegenheitsarbeiten
1934 als Komparse in Hollywood landete. Als "Freund
des Helden" und in typischen Rollen als britischer
Offizier und Gentleman wurde Niven schnell populär.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ging es dann
mit seiner Filmkarriere steil bergauf.
Am 1. März 2004 wäre David Niven 95 Jahre
alt geworden. Er starb 1983 an den Folgen eines
Nervenleidens in der Schweiz. Mit den Fortsetzungsfilmen
"Der rosarote Panther wird gejagt" (1982)
und "Der Fluch des rosaroten Panthers"
(1983) bewies er nochmals sein großes schauspielerisches
Talent.
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