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Tom Corbett, Programmdirektor einer New Yorker Radiostation,
trägt schwer am Tod seiner Frau. Seine ganze
Aufmerksamkeit gilt dem sechsjährigen Sohn
Eddie. So gut er kann, versucht er ihm die Mutter
zu ersetzen. Der kleine Junge hat seinen Vater sehr
gern und will nicht, dass er lange allein bleibt.
Eddie ist sich bald sicher, wen er sich als neue
Frau für Daddy wünscht: die nette Nachbarin
Elizabeth Marten, die als Krankenschwester in einer
Klinik arbeitet und sich gut mit Kindern versteht.
Sie gefällt ihm noch besser als die attraktive
Dollye Daly, die aus Montana nach New York gekommen
ist, um sich einen Ehemann zu angeln. Zum Glück
ist sie bald aus dem Rennen, weil Norman Jones,
ein Schürzenjäger mit flottem Mundwerk,
bei ihr anbeißt.
Umso größere Chancen scheint die selbstbewusste
Karrierefrau Rita Behrens bei Tom Corbett zu haben.
Nach außen hin tut sie zwar sehr freundlich,
aber Eddie spürt bald, dass sie sich im Grunde
nichts aus Kindern macht. Ihm will einfach nicht
in den Kopf, wie sein Vater diese kühle Schöne
der freundlichen Elizabeth vorziehen kann. So bringt
er es auch nicht fertig, Rita vorzumachen, er habe
sie gern, obwohl Daddy ihn darum bittet ...
Mit dem Film "Vater ist nicht verheiratet"
stellt Vincente Minnelli unter Beweis, dass er auch
auf dem Gebiet der nichtmusikalischen Komödie
zu Hause war. Mit sicherem Geschmack und leichter
Hand, mit Eleganz und in der für ihn kennzeichnenden
exzellenten Farbregie inszenierte er diese Familienkomödie,
mischt er Sentimentalität und Komik, Pathos
und trockene Ironie und vermeidet so das Abgleiten
in Rührseligkeit und Verniedlichung, zu der
der Stoff verleiten könnte.
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