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Graf Dracula hat sich unsterblich in die junge,
ebenso schöne wie temperamentvolle Herminie
verliebt. Er zeugt mit ihr auf natürliche Weise
ein Kind - und gibt Herminie erst hinterher den
Kuss des Vampirs. Das findet Herminie überhaupt
nicht toll, denn als Frau verzichtet sie nur ungern
auf ihr Spiegelbild. Da die unvorsichtige Herminie
kurze Zeit später an einem "tödlichen
Sonnenbrand" stirbt, wächst des Grafen
Sohn mutterlos auf. Der vom Vater verhätschelte
Ferdinand ist aus vampirischer Sicht ein Reinfall
- selbst nach 116 Jahren hat er kein einziges Opfer
gebissen, und auch der würdevolle Stil seines
alten Herrn geht ihm völlig ab. Als die beiden
infolge widriger Umstände Transsylvanien verlassen
müssen, verschlägt es Vater Dracula nach
London, wo er eine Kinokarriere als Vampirdarsteller
macht. Sohn Ferdinand, der die Lichtscheu des Vaters
im Blut hat, arbeitet seinem Naturell entsprechend
in Paris als Nachtwächter. Auf sich allein
gestellt, stillt er seinen Blutdurst mit jungen
Katzen. Durch Zufall laufen Vater und Sohn einander
nach vielen Jahren über den Weg, doch die Wiedersehensfreude
währt nur kurz. Denn als der Graf und sein
anämischer Spross sich beide in die hübsche
Nicole verlieben, werden die exilierten Blutsauger
zu erbitterten Konkurrenten.
Komödienregisseur Edouard Molinaro gelang mit
"Die Herren Dracula" eine ungemein flotte,
respektlose Vampirfilmparodie mit Tempo, Witz und
jeder Menge origineller Ideen: Unvergessen ist der
Moment, in dem Christopher Lee, hier in seinem wirklich
letzten Auftritt als Graf Dracula, eine schlafende
Schöne beißen will, die sich - pffffft
- als Gummipuppe erweist.
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