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Der alltägliche Rhythmus des Dorflebens wird
durch ein schockierendes Sexualverbrechen empfindlich
gestört. Ein maskierter Mann hat die Wöchnerin
Ingrid Willert überfallen und brutal vergewaltigt.
Die Kripo ermittelt intensiv, aber ohne eine heiße
Spur zu finden. Wenig später wird auch die
junge Marietta überfallen. Sie kann sich mit
letzter Kraft aus der Umklammerung befreien und
schlägt den Maskierten durch ihr Schreien in
die Flucht.
Beide Frauen können den Ermittlern, Leutnant
Grawe, Oberleutnant Zimmermann und Unterleutnant
Görz, nur sagen, dass der Täter schwer
war und einen merkwürdigen Geruch an sich hatte.
Frau Willerts Nachbarin, die alte Frau Kuster, erinnert
sich, ein Mopedgeräusch gehört zu haben
und Marietta konkretisiert ihre Geruchswahrnehmung.
Für sie roch der Mann nach "Karnickelbock".
Mehr und mehr fühlen sich die Frauen des Ortes
verfolgt und bedroht.
Für Unterleutnant Görz ist es der erste
Fall und bei einem derartigen Verbrechen kann sie
starkes emotionales Engagement nicht ausschalten.
Hinzu kommt der Ehrgeiz, den Täter im Alleingang
zur Strecke zu bringen. Unterdessen ahnt die Verkäuferin
des Dorfkonsums, Frau Silawske, Schreckliches, als
sie von ihren Kundinnen von den jüngsten Vorfällen
hört ...
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