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Der Filmemacher Uwe Sandau will auf der Burg Wittgenstein
im Harz vor einer Gruppe geladener Gäste seinen
Film "Der Landesspiegel" aufführen.
Bei dem Landesspiegel handelt es sich um eine mittelalterliche
Gesetzesschrift von unschätzbarem Wert. Das
gilt auch für die vermisste Zweitschrift, die
Historiker auf Burg Wittgenstein vermuten und nach
der Jahrzehnte vergeblich gesucht wurde. Eine Schnapslaune
führt die Premierengäste ins alte Kaminverlies
der Burg, das seit 1945 nicht mehr betreten worden
sein soll. Umso größer die Überraschung,
als man dort eine frisch verputze Stelle vorfindet.
Schon glaubt man, das verschollene Schriftstück
endlich gefunden zu haben. Der Überraschung
folgt bald blankes Entsetzen, als man die mumifizierte
Leiche eines Mannes findet. Nun hat Leutnant Arndt
einen Mordfall zu untersuchen. Frau Dr. Gudrun Hammer
und der alte Ludwig Teska identifizieren in dem
Toten den ehemaligen Burgdirektor Siegfried Ewert.
Bisher ging man davon aus, dass sich Ewert am 1961
in den Westen abgesetzt hatte, zumal der Bildhauer
und Restaurator Wolf beobachtet haben will, dass
Ewert mit einem Koffer Wittgenstein verlassen hat.
Später sollen aus Nürnberg Grüße
übermittelt worden sein.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, rollt die Kriminalistin
den Fall wieder auf. Sowohl Wolf, ein notorischer
Trinker, als auch der Historiker Jochen Polenz,
der damalige Student Uwe Sandau und Faktotum Teska
hielten sich damals auf Wittgenstein auf. Für
zusätzliche Überraschung sorgt Polenz'
Offenbarung, dass Ewert damals tatsächlich
den Landesspiegel gefunden hatte und diesen bei
seinem Professor prüfen lassen wollte. Damit
ist klar, der wertvolle Fund muss sich noch auf
der Burg befinden. Leutnant Arndt stellt eine Falle,
in die sich der Täter tatsächlich verstrickt.
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