Polizeiruf 110 "Die Entdeckung"

Kriminalfilm von 1980
Regie Manfred Mosblech
Drehbuch Claus Ulrich Wiesner
Musik Hartmut Behrsing
Kamera Winfried Kleist
Darsteller Leutnant Vera Arndt - Sigrid Göhler
Uwe Sandau - Jürgen Heinrich
Jochen Polenz - Ezard Hausmann
Hans Reichelt - Heinz Behrens
Ludwig Teska - Fred Delmare
Dr. Gudrun Hammer - Helga Piur
Helmut Wolf - Gunter Wolf
Gisela Reichelt - Otti Planerer
Cornelia Pagel - Birgit Edenharter

Der Filmemacher Uwe Sandau will auf der Burg Wittgenstein im Harz vor einer Gruppe geladener Gäste seinen Film "Der Landesspiegel" aufführen. Bei dem Landesspiegel handelt es sich um eine mittelalterliche Gesetzesschrift von unschätzbarem Wert. Das gilt auch für die vermisste Zweitschrift, die Historiker auf Burg Wittgenstein vermuten und nach der Jahrzehnte vergeblich gesucht wurde. Eine Schnapslaune führt die Premierengäste ins alte Kaminverlies der Burg, das seit 1945 nicht mehr betreten worden sein soll. Umso größer die Überraschung, als man dort eine frisch verputze Stelle vorfindet.

Schon glaubt man, das verschollene Schriftstück endlich gefunden zu haben. Der Überraschung folgt bald blankes Entsetzen, als man die mumifizierte Leiche eines Mannes findet. Nun hat Leutnant Arndt einen Mordfall zu untersuchen. Frau Dr. Gudrun Hammer und der alte Ludwig Teska identifizieren in dem Toten den ehemaligen Burgdirektor Siegfried Ewert. Bisher ging man davon aus, dass sich Ewert am 1961 in den Westen abgesetzt hatte, zumal der Bildhauer und Restaurator Wolf beobachtet haben will, dass Ewert mit einem Koffer Wittgenstein verlassen hat. Später sollen aus Nürnberg Grüße übermittelt worden sein.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, rollt die Kriminalistin den Fall wieder auf. Sowohl Wolf, ein notorischer Trinker, als auch der Historiker Jochen Polenz, der damalige Student Uwe Sandau und Faktotum Teska hielten sich damals auf Wittgenstein auf. Für zusätzliche Überraschung sorgt Polenz' Offenbarung, dass Ewert damals tatsächlich den Landesspiegel gefunden hatte und diesen bei seinem Professor prüfen lassen wollte. Damit ist klar, der wertvolle Fund muss sich noch auf der Burg befinden. Leutnant Arndt stellt eine Falle, in die sich der Täter tatsächlich verstrickt.
   

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