Der Staatsanwalt hat das Wort
"Doppelte Buchführung"

Fernsehfilm DDR 1979
Regie Christa Mühl
Drehbuch Manfred Schulz
Musik  
Kamera Josef Kubitza
Darsteller Heinz Kühl - Manfred Richter
Waltraut Bergmann - Petra Hinze
Franz Rohbeck - Christoph Engel
Redaktionschefin - Annemone Haase
Horst Böhm - Peter Friedrichson
Gronau - Lutz Riemann
und andere

Seit einem Jahr leitet der junge, ehrgeizige Direktor Heinz Kühl den Betrieb, und seitdem sind auch die früher häufig aufgetretenen Qualitätsmängel bei der Produktion von Futtermittelphosphat überwunden. Nur ein Mensch außer ihm kennt die Gründe für den scheinbaren Durchbruch: Kühls Geliebte Waltraut Bergmann fälscht als Laborchefin die Analysewerte. Mit Hilfe ihrer Expertisen schiebt Kühl den Abnehmern wertgeminderte Chemikalien unter. Die Hoffnung Kühls, seinen Erfolgsmeldungen tatsächlich Qualitätsware folgen lassen zu können, erfüllt sich aber nicht. Waltraut bekommt Gewissensbisse und ist kaum noch zum Weitermachen zu überreden. Auch Gronau, ein ehemaliger Studienfreund, selbst Werksleiter, ist nicht mehr bereit, die mindere Qualität abzunehmen. Kühl gerät mehr und mehr unter Druck. Dem Parteisekretär Rohbeck räumt er zeitweilige Schwierigkeiten ein, ohne die wahre Dimension des Problems offenzulegen. Doch dann stößt der Reporter Horst Böhm bei seinen Recherchen für eine Artikelserie über den Betrieb auf Ungereimtheiten.
   

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