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Seit einem Jahr leitet der junge, ehrgeizige Direktor
Heinz Kühl den Betrieb, und seitdem sind auch
die früher häufig aufgetretenen Qualitätsmängel
bei der Produktion von Futtermittelphosphat überwunden.
Nur ein Mensch außer ihm kennt die Gründe
für den scheinbaren Durchbruch: Kühls
Geliebte Waltraut Bergmann fälscht als Laborchefin
die Analysewerte. Mit Hilfe ihrer Expertisen schiebt
Kühl den Abnehmern wertgeminderte Chemikalien
unter. Die Hoffnung Kühls, seinen Erfolgsmeldungen
tatsächlich Qualitätsware folgen lassen
zu können, erfüllt sich aber nicht. Waltraut
bekommt Gewissensbisse und ist kaum noch zum Weitermachen
zu überreden. Auch Gronau, ein ehemaliger Studienfreund,
selbst Werksleiter, ist nicht mehr bereit, die mindere
Qualität abzunehmen. Kühl gerät mehr
und mehr unter Druck. Dem Parteisekretär Rohbeck
räumt er zeitweilige Schwierigkeiten ein, ohne
die wahre Dimension des Problems offenzulegen. Doch
dann stößt der Reporter Horst Böhm
bei seinen Recherchen für eine Artikelserie
über den Betrieb auf Ungereimtheiten.
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