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Wien 1881. Auf einem der beliebten Bälle lernen
sich der berühmte Pianist Alexander Radkofsky
und die kleine Sängerin Anni kennen. Sie verliebt
sich in ihn und er lädt sie am folgenden Tag
in die Oper ein. Doch statt in die Oper führt
er sie in sein Apartment im Hotel Sacher. Nach dieser
Liebesnacht bricht Radkofsky zu einer Welttournee
über Paris, New York nach Rio auf, nicht ohne
Anni zu versprechen, dass er ihr jeden Tag schreibt.
Doch statt der Briefe bekommt Anni ein Kind von
Radkofsky, das sie dank einer verständnisvollen
Tante aufziehen kann. Ihren Unterhalt verdient sie
sich als Chorsängerin. In Heinrich Buchgraber
hat Anni schon lange einen heimlichen Verehrer,
doch der fasst sich erst ein Herz für seinen
Heiratsantrag, als im Chor bekannt wird, dass Anni
ein Kind hat. Sie heiratet Heinrich - ohne ihn zu
lieben. An ihrem siebenten Hochzeitstag kehrt Radkofsky
nach Wien zurück.
Er sieht Anni bei einem Ball wieder, der zugleich
Ausgangspunkt ihrer neuen großen Karriere
als Sängerin werden soll. Radkofsky will Anni
überreden, mit ihm zu gehen, doch sie gibt
ihm einen Korb. Trotzdem trennt sie sich wenig später
von ihrem Mann und wird zur gefeierten Sängerin.
1894 kommt es im Konzert, das Anni gibt, auf ihren
Wunsch hin zu einem erneuten Wiedersehen mit Radkofsky.
Doch der ist inzwischen verheiratet.
Ein berührender Film über eine unerfüllte
Liebe aus dem Wien vor 1900. Er ist mit Elfie Mayerhofer,
Siegfried Breuer und Josef Meinrad prominent besetzt
und mit zahlreichen Operettenmelodien gewürzt.
Für Elfie Mayerhofer (1917 - 1992), auch die
"Wiener Nachtigall" genannt, war die Anni
eine Paraderolle, da sie ihre Doppelbegabung als
Sängerin und Schauspielerin zur Geltung bringt.
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