Anni - Eine Wiener Ballade

Österreichischer Spielfilm von 1948
Regie Max Neufeld
Drehbuch Harald Röbbeling und Max Neufeld
Musik Alois Melichar und Robert Stolz
Kamera Walter Riml
Darsteller Anni Huber/Alexandra Buchgraber - Elfie Mayerhofer
Alexander Radkofsky - Siegfried Breuer
Heinrich Buchgraber - Josef Meinrad
Tante Ernestine - Lotte Neumayer
Fürstin Pauline von Metternich - Elisabeth Markus
Frau Sacher - Annie Rosar
Vater Huber - Theodor Grieg
Mutter Huber - Hilde Jaeger
Herr Bösendorfer - Hans Kurth
Frau Hofer, Radkofskys Wirtin - Pepi Glöckner-Kramer
u. a.

Wien 1881. Auf einem der beliebten Bälle lernen sich der berühmte Pianist Alexander Radkofsky und die kleine Sängerin Anni kennen. Sie verliebt sich in ihn und er lädt sie am folgenden Tag in die Oper ein. Doch statt in die Oper führt er sie in sein Apartment im Hotel Sacher. Nach dieser Liebesnacht bricht Radkofsky zu einer Welttournee über Paris, New York nach Rio auf, nicht ohne Anni zu versprechen, dass er ihr jeden Tag schreibt.

Doch statt der Briefe bekommt Anni ein Kind von Radkofsky, das sie dank einer verständnisvollen Tante aufziehen kann. Ihren Unterhalt verdient sie sich als Chorsängerin. In Heinrich Buchgraber hat Anni schon lange einen heimlichen Verehrer, doch der fasst sich erst ein Herz für seinen Heiratsantrag, als im Chor bekannt wird, dass Anni ein Kind hat. Sie heiratet Heinrich - ohne ihn zu lieben. An ihrem siebenten Hochzeitstag kehrt Radkofsky nach Wien zurück.

Er sieht Anni bei einem Ball wieder, der zugleich Ausgangspunkt ihrer neuen großen Karriere als Sängerin werden soll. Radkofsky will Anni überreden, mit ihm zu gehen, doch sie gibt ihm einen Korb. Trotzdem trennt sie sich wenig später von ihrem Mann und wird zur gefeierten Sängerin. 1894 kommt es im Konzert, das Anni gibt, auf ihren Wunsch hin zu einem erneuten Wiedersehen mit Radkofsky. Doch der ist inzwischen verheiratet.

Ein berührender Film über eine unerfüllte Liebe aus dem Wien vor 1900. Er ist mit Elfie Mayerhofer, Siegfried Breuer und Josef Meinrad prominent besetzt und mit zahlreichen Operettenmelodien gewürzt. Für Elfie Mayerhofer (1917 - 1992), auch die "Wiener Nachtigall" genannt, war die Anni eine Paraderolle, da sie ihre Doppelbegabung als Sängerin und Schauspielerin zur Geltung bringt.
   

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