Heißes Spiel in Las Vegas

Spielfilm USA 2003
Regie Damian Nieman
Drehbuch Damian Nieman
Musik Christopher Young
Kamera Anthony B. Richmond
Darsteller Dean "The Dean" Stevens - Sylvester Stallone
Eve - Melanie Griffith
Charlie Miller - Gabriel Byrne
Professor - Hal Holbrook
Tiffany - Thandie Newton
Vernon - Stuart Townsend
Larry Jennings - Jamie Foxx
Max Malini - Patrick Bauchau
und andere

Auch in "Heißes Spiel in Las Vegas" verkörpert ?Rocky" Sylvester Stallone einen ebenso lässigen wie würdevollen Charakter: "The Dean", einen legendären Profi-Pokerspieler, der als ungeschlagener König der Spieltische gilt. Als sich in der Pokerszene herumspricht, dass er demnächst bei einem hoch dotierten, illegalen Turnier in Los Angeles antreten wird, hecken die Kleingauner Tiffany, Vernon und Charlie einen Plan aus, um die Runde auszunehmen. Durch ein clever fingiertes Pokerspiel, bei dem sie den jungen Draufgänger Jennings reinlegen, beschaffen sie sich zunächst das nötige Antrittsgeld. Allerdings stellt sich schon bald heraus, dass der ergaunerte Gewinn dem Mafiaboss Malini gehört, der sich nicht gerne bestehlen lässt.

Malini räumt Jennings aus dem Weg und setzt seine Killer dann auf das diebische Trio an. Trotzdem halten die Drei unverdrossen an ihrem Plan fest. Es gelingt ihnen mehrfach, mit Witz, List und Dreistigkeit ihre Köpfe aus der Schlinge zu ziehen. Als die "Nacht der Nächte" endlich gekommen ist, wartet die nächste Überraschung auf Vernon, Charlie und Tiffany - neben dem "Dean" sitzt der gefürchtete Malini am Spieltisch! Es beginnt ein nervenzerrendes Match, bei dem jeder jeden mit allen Tricks auszustechen versucht, wobei Vernon, Charlie und auch Malini nicht ahnen, dass sie selbst nur Spielfiguren im "Masterplan" eines anderen Strippenziehers sind.

"Heißes Spiel in Las Vegas", das Kinodebüt des renommierten Videoclip-Regisseurs Damian Nieman, ist ein im besten Sinne altmodisches, aber auch humorvolles Drama um große Zocker und kleine Gauner, das den gealterten Actionhelden Sylvester Stallone in Hochform präsentiert. In der Tradition von Kultfilmen wie "Cincinatti Kid" und "Der Clou" setzt der Film auf originelle Charaktere, pointierte Dialoge und einen ausgetüftelten Plot, weniger auf reißerische Action. Zugleich ist es ein Vergnügen, dem lässigen Stallone dabei zuzusehen, wie er im Kreis von Gabriel Byrne und den "jungen Wilden" Thandie Newton, Stuart Townsend und Jamie Foxx aufspielt.
   

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