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Auch in "Heißes Spiel in Las Vegas"
verkörpert ?Rocky" Sylvester Stallone
einen ebenso lässigen wie würdevollen
Charakter: "The Dean", einen legendären
Profi-Pokerspieler, der als ungeschlagener König
der Spieltische gilt. Als sich in der Pokerszene
herumspricht, dass er demnächst bei einem hoch
dotierten, illegalen Turnier in Los Angeles antreten
wird, hecken die Kleingauner Tiffany, Vernon und
Charlie einen Plan aus, um die Runde auszunehmen.
Durch ein clever fingiertes Pokerspiel, bei dem
sie den jungen Draufgänger Jennings reinlegen,
beschaffen sie sich zunächst das nötige
Antrittsgeld. Allerdings stellt sich schon bald
heraus, dass der ergaunerte Gewinn dem Mafiaboss
Malini gehört, der sich nicht gerne bestehlen
lässt.
Malini räumt Jennings aus dem Weg und setzt
seine Killer dann auf das diebische Trio an. Trotzdem
halten die Drei unverdrossen an ihrem Plan fest.
Es gelingt ihnen mehrfach, mit Witz, List und Dreistigkeit
ihre Köpfe aus der Schlinge zu ziehen. Als
die "Nacht der Nächte" endlich gekommen
ist, wartet die nächste Überraschung auf
Vernon, Charlie und Tiffany - neben dem "Dean"
sitzt der gefürchtete Malini am Spieltisch!
Es beginnt ein nervenzerrendes Match, bei dem jeder
jeden mit allen Tricks auszustechen versucht, wobei
Vernon, Charlie und auch Malini nicht ahnen, dass
sie selbst nur Spielfiguren im "Masterplan"
eines anderen Strippenziehers sind.
"Heißes Spiel in Las Vegas", das
Kinodebüt des renommierten Videoclip-Regisseurs
Damian Nieman, ist ein im besten Sinne altmodisches,
aber auch humorvolles Drama um große Zocker
und kleine Gauner, das den gealterten Actionhelden
Sylvester Stallone in Hochform präsentiert.
In der Tradition von Kultfilmen wie "Cincinatti
Kid" und "Der Clou" setzt der Film
auf originelle Charaktere, pointierte Dialoge und
einen ausgetüftelten Plot, weniger auf reißerische
Action. Zugleich ist es ein Vergnügen, dem
lässigen Stallone dabei zuzusehen, wie er im
Kreis von Gabriel Byrne und den "jungen Wilden"
Thandie Newton, Stuart Townsend und Jamie Foxx aufspielt.
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