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Nelson (Keanu Reeves) lebt nur für seine Karriere
in einer Werbeagentur in San Francisco und ist ein
überheblicher Ellenbogentyp. Als sein genaues
Gegenteil präsentiert sich Sara (Charlize Theron),
eine etwas chaotische junge Frau in Blümchenkleidern
und Selbstgestricktem. Sie lebt in den Tag hinein
und schert sich nicht um Termine und Konventionen.
Die beiden haben eine zunächst unerfreuliche
Begegnung in einer Fahrschule, doch der draufgängerischen
Sara gelingt es durch unorthodoxe Methoden, mit
Nelson anzubändeln: Sie bringt den widerstrebenden
Yuppie sogar dazu, mit ihr in ein Tierversuchslabor
einzubrechen und zwei Hunde zu befreien. Als der
egozentrische Workaholic plötzlich aus seinem
Job fliegt und ihm zugleich seine genervte Freundin
den Laufpass gibt, verliert er den Boden unter den
Füßen und beginnt eine Affäre mit
Sara. Und obwohl er erfährt, dass sie ihre
Liebhaber im Monatsrhythmus - mit dem Ziel, sie
zu besseren Menschen zu machen - aussucht, nimmt
Nelson schließlich Saras Angebot an und zieht
in ihre bohemienhafte Wohnung als ihr November-Liebhaber
ein.
In San Francisco entwickelt sich eine Liebesgeschichte,
die Nelson das Leben genießen lehrt, der schließlich
nicht mehr ohne die impulsive Lebenskünstlerin
Sara sein kann. Nach Ablauf des Monats will er sie
heiraten, doch Sara hat ihm nicht die ganze Wahrheit
erzählt: Sie ist unheilbar krank. Ein Wettlauf
gegen die Zeit beginnt.
Bereits im Thriller "Im Auftrag des Teufels"
(1997) standen Keanu Reeves und Charlize Theron
gemeinsam vor der Kamera. Die beiden ausnehmend
attraktiven Stars überzeugen auch in dieser
romantischen und sinnlichen Lovestory, einem Remake
des Melodrams "Adieu, geliebter November"
aus dem Jahre 1968. Die Handlung wurde aus dem geschäftigen
New York in die Stadt der Blumenkinder verlegt -
mit Charlize Theron als äußerst verführerischem
Spät-Hippie und Keanu Reeves als smartem Yuppie,
der Hingabe lernt und angesichts des nahen Verlustes
seiner großen Liebe ungeahnte Kräfte
entwickelt. Der tragische Unterton gibt der Romanze
Tiefe und macht sie zum bewegenden Plädoyer
für die Liebe und das Leben.
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