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Marie und Jean sind seit 25 Jahren verheiratet.
Wie jedes Jahr verbringen sie ihren Sommerurlaub
in ihrem Landhaus an der südfranzösischen
Atlantikküste. Eines Morgens gehen sie wie
immer an den einsamen Strand. Maria schläft
ein, Jean geht ins Wasser - und taucht nicht mehr
auf. Die Suche bleibt ergebnislos. Ist er ertrunken,
hat er Selbstmord begangen, hat er sich abgesetzt?
Allein gelassen, hält Marie hartnäckig
daran fest: Jean lebt.
"Nichts ist, wie es scheint, und der Schein
ist wahrer als die Wirklichkeit. 'Unter dem Sand'
beginnt wie ein Thriller, der auf ganz leisen Sohlen
daherkommt, verwandelt sich in das Psychodrama einer
Frau ... und erweist sich am Ende als eine ergreifende
Meditation über Verlust und Trauer" (SZ).
Regisseur und Co-Autor Francois Ozon verzichtet
bei "Unter dem Sand" auf das klassische
Zutaten-Repertoire wie Entdeckung eines Doppellebens,
einer Geliebten oder kriminelle Aktivitäten.
Er konzentriert sich auf die Entwicklung einer Frau,
die sich in die Illusion flüchtet, erzählt
eine einfache, fast intime Geschichte von Liebe
und Trauer(arbeit). Im Mittelpunkt steht die psychologische
Wandlung von der Verweigerung bis zur möglichen
Akzeptanz des Unausweichlichen. "Charlotte
Rampling trägt den Film mit ihrer Ausstrahlung,
da 'sitzt' jeder Blick, jede Geste. Sie ist schön
und verletzbar, eine schauspielerische Offenbarung.
Die Poesie dieser melancholischen Reise in die 'terra
incognita' der Psyche klingt noch lange nach. Ozon
gelang ein filigranes Meisterwerk, das mehr als
nur erwachsene Zuschauer begeistern sollte"
(Die ganze Welt des Kinos).
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