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Anselm Kristlein (42), Werbefachmann, wird von innerer
Unruhe getrieben, durchlebt eine Ehe- und Identitätskrise.
Obwohl er eigentlich recht glücklich verheiratet
ist, treibt es ihn von Frau zu Frau, von Erwartung
zu Erwartung. Er fühlt sich wie ein Einhorn
- das klassische Fabelwesen. Anselm fühlt sich
als Schriftsteller, denn er hat ein Buch geschrieben.
Das hat sein Leben verändert, hat seine privaten
Erlebnisse der Anonymität entrissen. Die Verlegerin
Melanie Sugg gibt ihm einen neuen Auftrag: es soll
ein Buch über die Liebe werden, nichts Erfundenes,
sondern eher ein Sachroman, "etwas Genaues".
Sie zahlt ihm dafür 2.000 Mark im Monat - davon
kann die Familie leben. Anselm widmet sich der Aufgabe
mit ganzem Einsatz, als Schriftsteller wie als Mann.
Er macht sich selbst zum Helden der Liebesgeschichte,
geht auch mit der Verlegerin ins Bett. Doch er findet
keine Liebe, sondern nur Ersatz, auch als er sich
in die junge Orli verliebt, die ihn bald wieder
verlässt. Letztlich kehrt Anselm zu seiner
Frau Birga zurück.
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