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Der arbeitslose Wennisch, der bis vor kurzem noch
bei einer Tiefkühl-Firma beschäftigt war,
verdient jetzt seinen Lebensunterhalt als Schlepper.
Bei seinem letzten Auftrag sollte er Lineo und Thula,
die beiden Töchter des afrikanischen Ingenieurs
und Asylbewerbers Jonah Dibango, illegal über
die tschechische Grenze nach Bayern holen. Doch
es geht schief. Auf der nächtlichen Tour glaubte
Wennisch irrtümlicher Weise, er sei von BGS-Beamten
entdeckt worden.
Während der rasanten Flucht gerät sein
Lieferwagen plötzlich außer Kontrolle
und es kommt zu einem schweren Unfall. Lineo wird
getötet und die kleine Thula ist spurlos verschwunden.
Auch Wennisch ist auf mysteriöse Weise unauffindbar,
nachdem er sich noch einmal kurz bei seiner hochschwangeren
Frau Sarah und seiner Tochter Charlotte gemeldet
hatte. Nur seine Kleidung wird auf der Isarbrücke
gefunden.
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Während
die Kommissare Obermaier und Tauber fieberhaft die
letzten Stationen vor Wennischs Verschwinden zu
rekonstruieren versuchen, bekommt Sarah, die nichts
von dem illegalen Treiben ihres Mannes weiß,
ungebetenen Besuch. Jonah Dibango will etwas über
den Verbleib seiner beiden Töchter erfahren.
Die beiden verbünden sich schließlich
und versuchen auf eigene Faust, Licht in das Dunkel
zu bringen. Dibango gerät jedoch selbst in
Verdacht, etwas mit Wennischs Verschwinden zu tun
zu haben. Aber da gibt es noch die geheimnisvolle
farbige Prostituierte Enuma, eine gute Bekannte
von Tauber. Sie versteht sich auf alte afrikanische
Magie und scheint in den Fall verwickelt zu sein
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