Das Schicksal der Jackie O.

Dreiteiliger Fernsehfilm aus den USA von 1991
Regie Larry Peerce
Drehbuch Roger O. Hirson, nach der Biografie von C. David Heymann
Musik Lalo Schifrin
Kamera Mike Fash
Darsteller Jacqueline Bouvier Kennedy Onassis - Roma Downey
John Fitzgerald Kennedy - Stephen Collins
Aristoteles Onassis - Joss Ackland
Janet Lee Bouvier - Wendy Hughes
Jack "Black Jack" Bouvier - William Devane
Joseph Kennedy - Josef Sommer
Rose Kennedy - Rosemary Murphy
Robert "Bobby" Kennedy - Tim Ransom
Edward "Teddy" Kennedy - Dylan Price
Lee Bouvier Radziwill - Ashley Crow
u. a.

Teil 1
Der New Yorker Bankier und Börsenmann "Black Jack" Bouvier ist sehr stolz auf seine kleine Tochter Jacqueline, die seine Frau Janet im Sommer 1929 zur Welt bringt. Sie entwickelt sich prächtig in der eleganten Welt ihrer Eltern, um deren Ehe es allerdings weniger gut steht, denn "Black Jack" ist ein charmanter Schürzenjäger und trinkt auch gern. Als sie herangewachsen ist, kommt Jackie natürlich auf das feudale Vassar College und darf später an der Sorbonne in Paris studieren. Ihre Eltern sind inzwischen geschieden. Ihren glänzenden Aufstieg in der Gesellschaft beeinträchtigt das nicht. 1949 wird Jackie "Debütantin des Jahres". Als sie später als Fotojournalistin für eine Zeitung in Washington arbeitet, lernt sie auf einer Dinnerparty den Kongressabgeordneten John F. Kennedy kennen. Beide finden schnell Gefallen aneinander und heiraten im September 1953, nachdem Jackie in den Kennedy-Clan aufgenommen worden ist. Für die Kennedys steht fest, dass John einmal amerikanischer Präsident werden wird. Bevor es aber tatsächlich soweit ist, muss Jackie um sein Leben bangen, als der aufstrebende Politiker schwer erkrankt ...
Der Dreiteiler über Jacqueline Kennedy-Onassis, eine der schillerndsten Figuren der Zeitgeschichte, entstand nach einer Bestseller-Biografie von C. David Heymann. Er erzählt die Lebensgeschichte der New Yorker Bankierstochter Jacqueline Bouvier, die in der High Society aufwuchs, sich im berühmten Kennedy-Clan durchsetzte, ihren Mann John F. Kennedy auf dem Weg zur Präsidentschaft begleitete und bis zu dessen Ermordung als First Lady dem Weißen Haus in Washington neuen Glanz verschaffte. Schon die zahlreichen Affären des Präsidenten mit verschiedenen Frauen, darunter Marilyn Monroe, hatten ihr Leben überschattet. Auch ihre Ehe mit dem griechischen Milliardär Aristoteles Onassis geriet in heftige Turbulenzen.

Der Fernseh-Mehrteiler schildert die dramatischen Höhen und Tiefen im Leben einer Frau, deren Umgang mit Macht und Reichtum die Öffentlichkeit dreißig Jahre lang fasziniert verfolgte. Gedreht wurde an vielen Schauplätzen der USA und Griechenlands. Die Hauptdarstellerin Roma Downey, ganz im Gegensatz zu Jacqueline Kennedys sozialer Herkunft in einem irischen Slum aufgewachsen, kommt vom renommierten irischen National Theater "The Abbey Players". Für ihre Rolle als eine der bestgekleideten Frauen der Welt entwarf die "Emmy"-Gewinnerin Shelley Komarov nicht weniger als 158 Kostüme.

Teil 2
Nach seiner Genesung arbeitet John F. Kennedy zielstrebig weiter an seiner politischen Karriere und seine Frau unterstützt ihn dabei. Im November 1960 wird Kennedy zum Präsidenten gewählt. Der Einzug ins Weiße Haus bringt für Jackie und ihre Kinder viele Belastungen mit sich, aber sie versteht auch, glänzend zu repräsentieren. Andererseits machen ihr die Affären ihres Mannes mit anderen Frauen, vor allem mit Hollywoodstar Marilyn Monroe, sehr zu schaffen. Weder sie noch er ahnen, was geschehen wird, als Jackie sich entschließt, John F. Kennedy im November 1963 auf eine Wahlkampfreise nach Texas zu begleiten.

Teil 3
Am 22. November 1963 fallen in Dallas die Schüsse, die John F. Kennedy tödlich verletzen. Jackie ist bei dem dramatischen Attentat an seiner Seite und auch bei ihm, als der Präsident im Krankenhaus stirbt. Sie muss mit ihren Kindern das Weiße Haus verlassen und widmet sich dem Aufbau der Kennedy-Gedächtnisbibliothek in Boston. Aristoteles Onassis bemüht sich um sie. Als sie den griechischen Großreeder 1968 heiratet, ist sie zwar reicher denn je, aber nicht glücklich mit ihm. Nach seinem Tod im Jahre 1975 beginnt sie, für einen New Yorker Verlag zu arbeiten, und wird durch die herangewachsene Tochter Caroline Großmutter.

   

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