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Prinzessin Aurinia begibt sich mit ihrer Ziehschwester
Liesa, die sie als Dienerin begleitet auf den Weg
zum Schloss des Königs Ewald. Dessen Sohn Ivo
wurde sie einst versprochen, um den Bund zweier
friedlicher Königreiche zu besiegeln. Unterwegs
zwingt die heimtückische Liesa die Prinzessin
zum Rollentausch, denn sie will selbst Königin
werden. Im Schloss angekommen, versucht Aurinias
treues Pferd Falada, die falsche Braut zu entlarven.
Liesa lässt Falada köpfen und den Kopf
über dem finsteren Tor aufhängen. Während
Aurinia als Gänsemagd mit ihrer Schar jeden
Tag dort hindurchziehen muss und dem sprechenden
Pferdekopf ihr Leid klagt, wird im Schloss die Hochzeit
vorbereitet. Aber König und Prinz sind misstrauisch
geworden angesichts der Grausamkeit der vermeintlichen
Prinzessin, und Ivo verliebt sich in die freundliche
Magd Aurinia. Mit Hilfe des Hirtejungen Kürdchen
gelingt es, den Betrug aufzudecken. Liesa bekommt
ihre gerechte Strafe. Falada erwacht zu neuem Leben
und Aurinia feiert mit Prinz Ivo Hochzeit.
Vorlage für diesen klassischen Märchenfilm
war "Die Gänsemagd" der Gebrüder
Grimm.
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